Leicht produziert ohne Gas

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Stefan Waldenmaier, Vorstandschef von Leicht Küchen.
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Der Küchenbauer aus Waldstetten ist von der Entwicklung am Gasmarkt nicht betroffen – zumindest nicht direkt.

Waldstetten. Der Küchenbauer Leicht ist laut eigenen Angaben nur mittelbar von der Lage an den Energiemärkten betroffen. „Als Verarbeiter von Holzwerkstoffen sind wir in der Lage, durch thermische Verwertung von Abfallstoffen unseren Bedarf an Wärmeenergie voll umfänglich selbst erzeugen“, erklärt Vorstandschef Stefan Waldenmaier. „Diesbezüglich stellt Gas für uns in der direkten Abhängigkeit kein Problem dar.“ Die Prozessenergie zum Betrieb der Anlagen decke Leicht seit mehr als sieben Jahren mit nachhaltig produzierten Storm. Das hat auch in der Küchenbranche Maßstäbe gesetzt, denn: „Dies hat unter anderem dazu geführt, dass wir als einer der ersten Hersteller der Küchenmöbelindustrie unser Produkt CO2-Neutral produzieren“, so der Vorstandschef weiter.

Dennoch wirkt sich die Lage auf den Energiemärkten auf den Küchenbauer aus: „Durch die gestiegenen Gaspreise haben wir in der Folge, wie alle Betriebe, mit deutlich gestiegenen Kosten bei der Energie und in der weiteren Folge bei Transport und Logistik zu kämpfen“, erläutert Waldenmaier, dessen Unternehmen in den vergangenen Jahren massiv investiert hat, unter anderem in ein neues, hochautomatisiertes Werk in Schwäbisch Gmünd, das in der Branche einzigartig ist. Bald soll auch der Stammsitz in Waldstetten folgen.

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