Mehr Geld für Mitarbeiter im Kfz-Handwerk

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Zudem erhalten die Beschäftigten einen Corona-Bonus. Regionale IG Metall ist mit dem Ergebnis zufrieden.

Aalen. Die Beschäftigten im baden-württembergischen Kfz-Handwerk bekommen im August eine Corona-Beihilfe von 500 Euro. Ab Februar 2022 steigen Löhne und Gehälter um 2,2 Prozent. Auszubildende verdienen ab Februar 60 Euro mehr im Monat. Darauf haben sich nach dem Pilotabschluss im bayerischen Kfz-Handwerk die Tarifvertragspartner in Baden-Württemberg verständigt. Die von den Arbeitgebern in dieser Tarifrunde aufgestellten Forderungen nach Veränderungen im Manteltarifvertrag und beispielsweise dem Samstag als zusätzlichen Regelarbeitstag wurden laut IG Metall zurückgenommen.

Cynthia Schneider, IG Metall Aalen und Schwäbisch Gmünd: „Die Beschäftigten im Kfz-Gewerbe haben das Blatt gewendet. Die von den Arbeitgebern geforderten Verschlechterungen sind komplett vom Tisch. Über 5000 Warnstreikende haben sich den Respekt erkämpft, den sie für ihr Engagement während der Corona-Pandemie verdient haben. Das Tarifergebnis ist deshalb ein guter Kompromiss.“ Der neue Entgelttarifvertrag läuft bis Ende März 2023, der Manteltarifvertrag ist unverändert wieder in Kraft.

Seit Ablauf der Friedenspflicht Ende Mai haben sich allein im Südwesten mehr als 5000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt, die Aktionen reichten von Frühschluss über Mobilitätskorsos bis zu Menschenketten.

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