Mehrheit sorgt sich vor Krankheit an den Feiertagen

+
Weihnachten sorgt bei vielen Menschen nicht nur für besinnliche Momente.

Laut einer Umfrage der forsa plagt zudem jeden Zehnten der Druck, dass die Geschenke nicht gefallen könnten.

Aalen. Alle Jahre wieder steht Weihnachten ganz plötzlich vor der Tür. Ehe man sich versieht, brennt die vierte Kerze und die Gäste kommen zum Festtagsessen zu Besuch. Viele versinken dadurch im Weihnachtsstress und vergessen den eigentlichen Sinn der Feiertage. „Neben weihnachtlichem Schmücken, Geschenke besorgen und Plätzchen backen, ist die Adventszeit oftmals von jeder Menge Stress geprägt“, sagt Markus Kuhn vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Aalen.

Größter weihnachtlicher Stimmungskiller ist laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse die Sorge, über die Feiertage krank zu werden. Im vergangenen Jahr befürchteten dies mehr als die Hälfte der Befragten. „Angesichts der aktuellen Krankheitswelle ist diese Sorge auch in diesem Jahr nachvollziehbar. Niemand möchte über die Festtage krank im Bett liegen“, sagt Markus Kuhn. Auch dass es an Weihnachten zu Streit kommen könnte, ist für 14 Prozent der Umfrageteilnehmer ein Stressfaktor. Zehn Prozent der Befragten plagt zudem der Druck, dass die Geschenke nicht gefallen könnten.

Um solchen Gedanken rund um den Weihnachtsstress vorzubeugen, rät Markus Kuhn: „Schrauben Sie Ihre Erwartungen für einen perfekt durchgeplanten Heiligabend herunter, es läuft doch meistens nicht wie geplant. Hilfreich kann es sein, die Aufgaben für die Weihnachtsfeiertage untereinander aufzuteilen, damit jeder das Familienfest genießen kann und Streitigkeiten vermieden werden. Wer sich mal von alten Traditionen löst und neue einführt, sorgt für etwas Abwechslung und vielleicht bessere Abläufe rund um das Fest. Versuchen Sie die Zeit zu genießen und denken Sie an den eigentlichen Sinn von Weihnachten: das Fest der Dankbarkeit und Liebe im Kreise der Familie!“

Das Marktforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse vom 9.11. bis 12.11.2021 bundesweit 1.007 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren zum Thema Weihnachtsstress repräsentativ befragt.

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft Regional

Kommentare