Mitmach-Messe Make lockt nach Ellwangen

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Sind startklar für die Make am kommenden Wochenende (von links): Landrat Dr. Joachim Bläse, Ellwangens OB Michael Dambacher und Ellwangens Wirtschaftsbeauftragte Verena Kiedaisch.
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Roboter bauen, Drohnen fliegen lassen, Praktika klarmachen und Antiquitäten von Albert Maier bewerten lassen.

Ellwangen

Mehr als 60 Aussteller, mehr als 40 Aktionen, dazu Mitmachangebote, Workshops, Vorträge und spannende Entdeckungen rund um Start-ups, Hightech, Computer, Automatisierung und Umwelttechnik: Die Make – Ostwürttembergs Messe Messe für Zukunft, Digitalisierung und Trends – lockt am 1. und 2. Oktober mit vielen Höhepunkten auf das Ellwanger Mühlbergareal.

Für das Organisationsteam um Ellwangens Wirtschaftsbeauftragte Verena Kiedaisch steht fest: Es wird eine Messe zum Erleben. Einen Vorgeschmack auf das spannende Erlebnis können sich Interessierte bereits jetzt auf der Make-Website holen. Hier ist ein digitaler Rundgang über das frühere Bundeswehrgelände möglich, das nun zum Ort der Zukunftsschau wird: Besucherinnen und Besucher erkunden per Mausklick in 3D die verschiedenen Bereiche („Areas“), in denen es um Start-ups, Workshops, „Kids“, Hochschule, Business, Drohnen, Essen und Trinken, Vorträge, „Maker“ und „Repair“ geht. Die einzelnen Ausstellerfirmen haben hier virtuelle Messestände, an denen Videos und viele Infos zu finden sind.

 “Wer an diesen zwei Tagen Langeweile verspürt, macht etwas falsch“, verspricht Ellwangens Oberbürgermeister Michael Dambacher. Kinder und Jugendliche können beispielsweise Roboter bauen oder virtuell mit Lego konstruieren. Für Erwachsene, die tiefer in die Themen Photonik, Gamification, Web3D, Greentech, Nachhaltigkeit oder Unternehmensgründung einsteigen möchten, gibt es ein abwechslungsreiches Vortrags- und Workshopprogramm.

Drohnenwettbewerbe bestaunen und selbst fliegen lernen

Rund um das Vortragszelt finden sich ein Fahrradparcours für Kinder, der Karrieretruck der Bundeswehr, vertikale Fahrradparkplätze mit Park Pillar, Angebote mit Speisen und Getränken sowie vieles mehr. Das Drohnen-Team NÖ zeigt in seiner Area spektakuläre Drohnenwettbewerbe. Hier können Interessierte bei Workshops auch lernen, selbst Drohnen zu steuern.

Für einige der Workshops, zum Beispiel das „Lego Serious Play“, sollten sich Interessierte vorher auf der Website anmelden. Das empfiehlt sich auch für diejenigen die im „expedition d-Truck“ von Südwestmetall nicht nur umschauen, sondern auch selbst experimentieren möchten. Wer Dachboden-Schätzchen hortet, sollte sie am Sonntagvormittag mitbringen. Dann bewertet der Ellwanger Kunstexperte Albert Maier („Bares für Rares“)  die Antiquitäten der Besucher.

„Ostwürttemberg-Spirit“ ist gefragt

Die Make, so der Gedanke der Macher, soll aber auch ein Treffpunkt sein – eine Kontaktbörse für Interessierte, Kunden und Unternehmen, ebenso ein Ausbildungs- und Jobbörse. Und natürlich ein Marktplatz der Ideen:  „Make heißt machen, aber vor allem auch wollen“, findet Landrat Dr. Joachim Bläse, der sich von der Make wieder den typischen „Ostwürttemberg-Spirit“, eine ganz besondere Aufbruchsstimmung, erwartet.

Ellwangen ist nach Heidenheim, Schwäbisch Gmünd und Aalen bereits der vierte Gastgeber für die Messe. Wo die Make Ostwürttemberg im nächsten Jahr stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Tagestickets (Erwachsene 7, ermäßigt 3, Familien 14 Euro) sowie Wochenend-Tickets (Erwachsene 10, ermäßigt 5, Familien 20 Euro) gibt es an den Tageskassen am Veranstaltungsgelände sowie bei der Tourist Info Ellwangen. Ein kostenloser Shuttleservice vom ZOB Ellwangen bringt die Gäste zum Veranstaltungsgelände, zusätzlich aus allen Teilorten Ellwangens zum ZOB. Bei Anreise mit dem Pkw stehen kostenlose Besucherparkplätze unterhalb des Veranstaltungsgeländes zur Verfügung, von dort sind es wenige Gehminuten zur Messe. Weitere Infos unter make-ow.de


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