Neues Amt für Ex-Zeiss-Chef

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Prof. Dr. Michael Kaschke

Michael Kaschke wird neuer Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft.

Oberkochen. Der ehemalige Vorstandschef von Zeiss, Prof. Dr. Michael Kaschke, wird neuer Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Er wurde vom Vorstand des Stifterverbandes gewählt und übernimmt das Amt vom langjährigen Stifterverbands-Präsidenten Andreas Barner.

„Michael Kaschke steht wie kaum ein anderer für das Miteinander von Wirtschaft und Wissenschaft", sagt Andreas Barner. Kaschke war bis 2020 Vorstandsvorsitzender von Zeiss und ist Mitglied in zahlreichen Aufsichtsgremien, unter anderem bei Bosch, Henkel und der Deutschen Telekom. Außerdem ist er Aufsichtsratschef des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie Mitglied der Leopoldina.

„Als gelernten Physiker zeichnen ihn Geduld und Umsicht, aber auch Experimentierfreude und die Begeisterung für Erkenntnisfortschritte aus. Das sind aus meiner Sicht genau die richtigen Eigenschaften, die es braucht, um den Stifterverband erfolgreich in die Zukunft zu führen", so Barner weiter.

Zu seiner Wahl zum Präsidenten des Stifterverbandes erklärt Kaschke: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen von Vorstand und Präsidium und auf die Aufgabe, die ich mit Zuversicht und Respekt angehe. In einer Zeit umfassender Transformationen in vielen Bereichen der Gesellschaft braucht es mehr denn je exzellente Bildung, Wissenschaft und Innovation. Der Stifterverband kann und muss aus seiner über 100-jährigen Tradition heraus eine wichtige Rolle als Meinungsbildner, Initiator und Plattformgestalter für eine erfolgreiche Gestaltung dieser Transformationen spielen.“

Im Stifterverband haben sich rund 3000 Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen und Privatpersonen zusammengeschlossen, um Bildung, Wissenschaft und Innovation gemeinsam voranzubringen. Mit Förderprogrammen, Analysen und Handlungsempfehlungen will der Stifterverband laut eigenen Angaben die Infrastruktur der Innovation sichern. Das Ziel seien leistungsfähige Hochschulen, starke Forschungseinrichtungen und einen fruchtbaren Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. 

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