Preis für Aktie von Hensoldt festgelegt

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Am Freitag startet der freie Handel mit den Papieren von Hensoldt. Zu diesem Preis ist die Aktie zu Beginn zu haben.

Oberkochen. Mehrere hundert Millionen Euro wollten Hensoldt, Hersteller von Rüstungselektronik mit Standort in Oberkochen, und Investor KKR durch den Gang an die Börse einsammeln. Als Ausgabepreis hatte das Unternehmen einen Preis von 12 bis 16 Euro je Aktie im Blick. Nun ist klar: Die Firma mit Sitz in Taufkirchen bei München hat am Mittwoch rund 38,3 Millionen Aktien zu je 12 Euro verteilt.

Mit dem Börsengang will Hensoldt zum einen das eigene Wachstum finanzieren. Rund 300 Millionen Euro sollen in das Unternehmen fließen, der Rest geht an Investor KKR, der das die ehemalige Airbus-Tochter 2017 übernommen hatte. 37 Prozent der Aktien sind künftig im Streubesitz, die Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt bei 1,26 Milliarden Euro.

Hensoldt-Vorstandschef Thomas Müller erklärte: "Der erfolgreiche Börsengang ist nicht nur eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit in den vergangenen dreieinhalb Jahren. Mit dem Rückenwind aus dem Börsengang machen wir nun einen großen Schritt, um unsere Position als Europas größter, plattformunabhängiger Anbieter von Sensorlösungen im Verteidigungs- und Sicherheitssektor mit globaler Reichweite zu stärken."

Ab Freitag werden die Anteilscheine im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

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