Preis für herausragende Forschung

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Die Preisträgerinnen und Preisträger des Hochschulpreises der Sparkassenstiftung 2021 mit ihren Laudatoren und den Jurymitgliedern.
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Mit dem Hochschulpreis 2021 zeichnet die Jury fünf Arbeiten von Absolventen der drei Hochschulen im Ostalbkreis aus. Die Gewinner und ihre Arbeiten.

Aalen

Endlich wieder von Mensch zu Mensch. Der Hochschulpreis 2021 der Sparkassenstiftung konnte den Preisträgerinnen und Preisträgern am Mittwochabend in der Sparkassen-Hauptstelle in Aalen ganz persönlich vor Gästen aus Lehre, Forschung, Wissenschaft und Politik überreicht werden. Insgesamt fünf Auszeichnungen wurden vergeben.

„Das ist ein schöner Moment, dass man sich trifft“, so Landrat Dr. Joachim Bläse, Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung Ostalb, in seiner Begrüßung nach dem musikalischen Einstand mit Sängerin Anne-Sophie Bengelmann und Hubert Haf am Piano. „Stay positive“ ist da in einer Textzeile zu hören - das passt zum Anlass. Herausragendes und Innovatives wurde von den Preisträgerinnen und Preisträgern an den Hochschulen der Region geleistet, das betonen die Redner und Laudatoren gleichermaßen.

Herausragende Qualität

Landrat Bläse würdigt die Leistung der Sparkassenstiftung in den Bereichen von Bildung, Wissenschaft und Forschung über Umwelt, Kunst, Kultur bis hin zum Sozialem. Seit 20 Jahren gebe es den Hochschulpreis, mehr als 100 000 Euro an Preisgeld sei ausgezahlt worden. Die Hochschulen seien wichtig für die innovative und gute Entwicklung des Ostalbkreises. Der Preis setze hier ein Zeichen, weil deren Mehrwert für die Region „elementar und unersetzlich“ sei, so der Landrat. „Was wäre Innovation ohne Forschung?“, fügt er an. Diese zeige Begeisterungsfähigkeit für neue Wege. „Die Hochschulen sind auch Motor der Entwicklung“, so Bläse. „Patent, schwäbisch, vielseitig“, das sei der neue Claim dazu.

Die „Schlüsselrolle der Hochschule“ bei Innovationen betont auch der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ostalb Markus Frei. Seit 25 Jahren sei man Partner der Hochschulen und verstehe dies als Teil des öffentlichen Auftrages der Kreissparkasse. Der Preis diene vielleicht auch dazu, Absolventen in der Region zu halten. „Die Qualität der eingereichten Arbeiten war herausragend“, so Frei. 22 seien es insgesamt gewesen, fünf von der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (HfG), acht von der Hochschule Aalen und neun von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd (PH). Die Auswahl sei für die Jury sehr schwer gewesen und so habe man noch zwei Sonderpreise vergeben. Frei dankte den Hochschulen abschließend. Sie seien „exzellente Kaderschmieden“ zum Nutzen von Region, Menschen und Wirtschaft.

Ausgezeichnet wurden mit einem Preis in Höhe von 1500 Euro und einem Sonderpreis in Höhe von 750 Euro:

1. PH Schwäbisch Gmünd: Kevin Kärcher für seine Masterarbeit: Probleme bei der Mathematisierung in den Naturwissenschaften. Laudator Prof. Dr. Hans-Dieter Körner lobt das Erhebungsinstrument und die sehr gelungene empirische Untersuchung.
2. PH Schwäbisch Gmünd: Lena Gronbach für ihre Bachelorarbeit(Sonderpreis): Lucchesi, Bühler und L’ora della veritá. Italienisch-deutsche Verwirrungen um ein anonymes Miserere um 1800. Laudator Prof. Dr. Hermann Ulrich hebt besonders die „große analytische Arbeit“ einer „akribischen Analytikerin und Tatort-Ermittlerin“ hervor.

3. Hochschule Aalen: Tim Warzawa für seine Bachelorarbeit: Grobkonzept des Charakterisierungsmodells für einen turbulenzinduzierten Strategieprozess. Laudator Prof. Dr. Eugen May würdigt die „herausragenden Leistungen“ und das Engagement Warzawas auch neben seinem Studium.

4. Hochschule Aalen: Emanuel Wengenmayr für seine Bachelorarbeit (Sonderpreis): Validierung von WC-Fe-W Hartmetallen durch ein Highthroughput-Screening für die additive Fertigung. Laudator Prof. Dr. Gerhard Schneider hebt das „sehr profunde wissenschaftliche Verständnis“ Wengenmayrs hervor. „Ich bin stolz wie Harry.“

5. HfG Gmünd: Valerie Grappendorf und Julien Stoll für die Bachelorarbeit: ESID – Epidemiologisches Simulationstool für den Infektionsschutz in Deutschland. Laudator Prof. Hartmut Bohnacker lobt, dass die beiden Preisträger ihre Aufgabe „sehr schön gelöst“ hätten.

Was wäre Innovation ohne Forschung.“

Dr. Joachim Bläse, Landrat

Der Hochschulpreis der Sparkassenstiftung

Der Preis zeichnet die Arbeit eines Absolventen aus, die
- für den Standort Ostalbkreis neue Impulse setzt und/oder
- einen erkennbaren Nutzen für die Bevölkerung im Ostalbkreis zu stiftet und/oder
- durch ihren wissenschaftlichen oder künstlerischen Wert das Image der Bildungsstätte fördert..
2021: Hauptpreis: 1500 Euro, Sonderpreis: 750 Euro.

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