Renz hat eine CO2-Ampel entwickelt

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Mit einem neuen Gerät will das Heubacher Unternehmen das Lüften in Räumen effizienter machen.

Heubach. Lüften ist in den Schulen, Büros oder Wartezimmern Deutschlands das Gebot der Stunde in der Pandemie. Die neue CO2-Ampel von Renz soll dabei helfen. Der sogenannte "Air2Color" misst in kurzen Abständen die CO2-Konzentration und gibt mit einem Lichtband, das von allen Seiten gut sichtbar ist, sowie einem Ampelsystem eine Empfehlung ab, ob und wann gelüftet werden sollte.

"Das Besondere ist der eingebaute, extrem leistungsstarke NDIR-CO2-Sensor, der die exakten Werte ermittelt und durch das farbige Lichtband anzeigt. Diese Werte orientieren sich an der DIN-Norm 1946-6 und der Pettenkofer Kurve", sagt Nicolas Herd, Entwicklungsleiter der Chr. Renz GmbH. Die Firma ist zwar auf Binde-, Stanz- und Laminiersysteme in der Papierbranche spezialisiert. Gleich zu Beginn der Pandemie hat sich Renz diversifiziert und eine Produktion für zertifizierte Gesichtsschutzschilde aufgebaut.

"Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, aus der Krise das Beste zu machen, um so eine Unterstützung zur Eindämmung der Verbreitung des Virus leisten zu können", so Geschäftsführer Raphael Barth. "Unser Sortiment hat sich in der Zwischenzeit über verschiedene Arten von Masken, Desinfektionsspender, Hygiene-Türöffner und Multi Hygiene Haken erweitert." Nun folgt die CO2-Ampel.

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