Resilience Award geht in die zweite Runde

+
Die Verleihung des Resilience Awards 2021.
  • schließen

Unternehmen, Institutionen und Organisationen können sich bis zum 31. August bewerben. Wirtschaftsjunioren und Wirtschaftsclub geben die Gewinner des RAW.22 am 6. Oktober im Konzerthaus Heidenheim bekannt.

Aalen

Der Resilience Award geht in die zweite Runde. Wie bereits bei der ersten Ausgabe im vergangenen Jahr würdigen die Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg (WJ) und der Wirtschaftsclub Ostwürttemberg (WCO) heimische Unternehmen, die sich als besonders resilient – also stark, innovativ und anpassungsfähig an ein dynamisches Umfeld – erweisen. In diesem Jahr sind außerdem in besonderem Maße nachhaltige Lösungen gefragt. 

Die enorme Resonanz auf den ersten Resilience Award, der im vergangenen Oktober verliehen wurde, überraschte die Macher von WJ und WCO selbst. Schon bei der Verleihung der Preise waren sich die Verantwortlichen einig: Es muss eine Fortsetzung geben – den RAW.22!

„Die Bewerbungsphase startet ab sofort“, verrät Detlef Köhn, Geschäftsführer der Projektteam AG in Bopfingen und Vorsitzender des Wirtschaftsclubs Ostwürttemberg: „Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf viele Bewerbungen aus ganz Ostwürttemberg. Wir sind eine herausragende Region, die sehr viele nachhaltige Unternehmen beheimatet. Dies wollen wir auch in 2022 mit unserem Award honorieren.“ David Grüner, Geschäftsführer der Grüner GmbH aus Gerstetten, der den Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg vorsteht, ergänzt dazu: „Unser Award war bereits im vergangenen Jahr ein großer Erfolg. Wir haben mit unserem Thema Resilienz viele Unternehmen der Region angesprochen. In diesem Jahr entwickeln wir den Award weiter. Nachhaltigkeit ist das übergeordnete Thema. Wie setzen die Unternehmen und Institutionen in Ostwürttemberg ökologische, ökonomische und soziale Projekte innovativ, nachhaltig und vorbildlich um? Wir sind sehr gespannt auf die Bewerbungen.“

Wer kann sich bewerben?

Noch bis zum 31. August können sich regionale Firmen, Organisationen sowie Institutionen für den Preis bewerben. Keine Rolle spielt dabei die Größe der Firma oder Organisation – der Sitz muss sich lediglich in Ostwürttemberg befinden. 

Was wird prämiert?

Geboren wurde die Idee vom Resilience Award mitten in der Corona-Krise, als heimische Unternehmen mit zahlreichen Herausforderungen umgehen mussten. Geschäftsmodelle haben sich geändert oder mussten neu erfunden werden. In dieser Zeit entstanden viele innovative Ideen und wurden umgesetzt. Entsprechend wurde die Chr. Renz GmbH aus Heubach mit dem ersten Preis ausgezeichnet: Das Unternehmen hat neue Produkte entwickelt, um auf die Corona-Krise zu reagieren. Daraus ist ein komplett neuer Geschäftsbereich entstanden: Renz Protective Equipment. Den zweiten Platz erreichte Widmanns Albleben aus Zang mit Kochboxen für zu Hause. Platz drei ging an die Aradex AG aus Lorch, die die Inbetriebnahme eines elektrifizierten Bulldozers digital-hybrid umgesetzt hat.

Wofür steht Resilience?

Resilience bedeutet Widerstandsfähigkeit, Anpassungs- und Transformationsfähigkeit – kreativ und ideenreich auf Veränderungen reagieren. Deshalb werden Nachhaltigkeit, Unternehmertum und Zusammenhalt honoriert. 

Was ist neu am RAW.22?

Der RAW.22 will noch mehr als sein Vorgänger im vergangenen Jahr das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus rücken. Dabei wird der Nachhaltigkeitsgedanke nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch und sozial verstanden: Wie gehen Unternehmen mit ihren Beschäftigten um, was tun sie, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten? 

Wer bildet die Jury?

Neben David Grüner (WJ) und Detlef Köhn (WCO) sind hochkarätige Führungskräfte der heimischen Unternehmen vertreten. Im Gremium sind Stefan Grosch, CFO von Bosch Automotive Steering, Dr. Christian Müller, CFO von Zeiss, Rainer Hald, CTO der Varta AG und Bettina Augustin, Geschäftsführerin von Stairconsult. Die Kriterien, nach denen die Jury bewertet, sind Innovation / Transformation, Nachhaltigkeit des Erfolges, Kreativität & Ideenreichtum sowie gesellschaftliche Vorbildfunktion. Wie die einzelnen Kriterien gewichtet werden, entscheidet das Gremium.

Welche Preise gibt es zu gewinnen?

Der Resilience Award wird wieder eine besondere Trophäe sein: so wie 2021, als Menschen mit Behinderung der Ellwanger Christopheruswerkstatt eigens eine „eierlegende Wollmilchsau“ gefertigt haben. Dazu gibt es für die drei Gewinner Geldpreise in Höhe von 5000, 2000 und 1000 Euro. RAW.22-Partner sind das Raab IT Systemhaus, die Allianz Feirabend & Wolfsteiner, Marnet mobility und murrplastik Systemtechnik GmbH. Als Sponsoren konnten gewonnen werden: Grüner GmbH, bulthaup by Grüner GmbH, DOK 33 Heidenheim GmbH, Heinrich Schmid, Mayer Hubarbeitsbühnen GmbH, projektteam AG, ICS GmbH, SV Versicherung Eckhardt & Team, Kreissparkasse Ostalb und Tom Zolyomi Filmproduktion – auch weitere Sponsoren sind willkommen.

Wann ist die Preisverleihung?

Die Verleihung des RAW.22 mit Empfang und Party ist am 6. Oktober im Konzerthaus Heidenheim. Freuen können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine hochkarätige Keynote zum Thema „Nachhaltigkeit.“

Infos und Teilnahme: www.resilience-award.com/

Die Verleihung des RAW-Awards 2021.

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft Regional

Kommentare