Rote Zahlen bei der Varta

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Varta-Standort in Ellwangen.
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Der Umsatz der Ellwanger AG geht zurück, vor allem das Geschäft mit Mikrobatterien leidet derzeit.

Ellwangen. Der Batterienkonzern Varta ist im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres in die roten Zahlen gerutscht. Wie das börsennotierte Unternehmen schreibt, sei das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf minus 2,5 Millionen Euro gesunken. Im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn noch bei 70,2 Millionen Euro. Auch der Umsatz ist im dritten Quartal laut veröffentlichten vorläufigen Zahlen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen: von 224,7 Millionen auf 194 Millionen Euro, ein Minus von 14 Prozent.

„Wesentliche Ursachen liegen in den Verzögerungen von Kundengeschäften und den unverändert sehr hohen Rohstoffpreisen und Energiekosten“, schreibt das Unternehmen zu den Gründen. Während sich im Bereich Mikrobatterien Projekte verzögern, legten andere Geschäftssegmente wie die Haushaltsbatterien zu. „Durch einen deutlich höheren Rohstoffanteil unterliegen diese Produkte jedoch überproportionalen Preissteigerungen“, so die AG weiter. Diese Entwicklungen hätten in Summe zu „einer negativen Veränderung bei Umsatz- und Ertragsmix geführt“.

In den ersten neun Monaten 2022 lagen die Erlöse der Varta bei 571 Millionen Euro, ein Minus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Ergebnis brach von 182,5 Millionen Euro auf 66 Millionen Euro ein. Endgültige Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht Varta Mitte November.

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