RUD fertigt Spindeln jetzt selbst

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Die neue Bearbeitungsmaschine bei RUD.

Konzern schafft mit neuer Maschine in Unterkochen Versorgungssicherheit.

Aalen-Unterkochen. Der Aalener RUD-Konzern baut seine vollautomatische Bearbeitung weiter aus. Großaufträge aus dem In- und Ausland haben das Werk Unterkochen vor die Herausforderung gestellt, in kurzer Zeit die Produktion der Spindeln für RUDs Anschlagprodukte zu steigern. Um die Versorgungssicherheit für diese Aufträge bei den Spannern ICE-CURT sicherzustellen, bearbeitet RUD die Spindeln für dieses Produkt ab sofort in Eigenfertigung. Mit dieser Realisierung in Eigenbearbeitung könnten die Kosten weiter reduziert und die Durchlaufzeitverkürzung deutlich optimiert werden. Bearbeitet werden die Spindeln auf einem neuen Dreh-Fräszentrum. In der Anlage integriert ist eine automatische Be- und Entstückung der Spindeln. Damit sei man in der Lage, so der Konzern, bis zu einer Schicht die Maschine mannlos zu betreiben. Das Dreh-Fräszentrum könne dank einer fünfachsachsigen Motorfrässpindel und einem Werkzeugrevolver mit Y-Achse sehr flexibel nahezu jede Dreh- und Fräsbearbeitung ausführen.

"Mit dieser Bearbeitungsmaschine können wir die Flexibilität und die Versorgungssicherheit weiter steigern. Insgesamt haben wir mit dieser Lösung einen weiteren, wesentlichen Schritt in der automatisierten Bearbeitung von komplexen, hochgenauen und anspruchsvollen Teilen vollziehen können. Wir sichern damit den Fertigungsstandort Unterkochen", bringt es Dr. Jörg S. Rieger, Mitglied der RUD Familiengeschäftsführung auf den Punkt.

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