Smarte Brille: Tooz kooperiert mit Adidas

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Aalener Start-up bringt Fitness-Daten vom Smartphone auf eine schlaue Brille, die bald auch im Alltag und bei der Arbeit eingesetzt werden kann.

Aalen.

Das Aalener Start-up Tooz Technologies und der Adidas-Konzern arbeiten zusammen und wollen die von Tooz entwickelte schlaue Brille in die Adidas-Trainings-App integrieren. Ziel der Kooperation sei es, so Tooz und Adidas, Spaß und Leistung der Athleten bei Läufen mithilfe der Tooz Smart Glasses zu steigern, indem relevante Informationen direkt im Sichtfeld angezeigt werden.

Durch die Integration beider Lösungen können Informationen aus der App auf dem mobilen Gerät über die Brille in das Sichtfeld des Sportlers übertragen werden. Dadurch erhält der Läufer Leistungsdaten, etwa zu Distanz, Geschwindigkeit oder Herzfrequenz, ohne den Blick auf das Smartphone lenken zu müssen. So fungiert schlaue Brille von Tooz als ergänzendes Wearable, also eines tragbaren elektronischen Geräts, mit dem Ziel, den Spaß und die Leistungen des Sportlers zu steigern, so Tooz. „Die Zusammenarbeit mit adidas Runtastic hat klar aufgezeigt, dass App-Inhalte sehr einfach auf die Tooz Smart Glasses übertragen werden können und Träger bei Sport- und Outdoor-Aktivitäten direkt von dieser Technologie profitieren“, so Tooz-Chef Dr. Kai Ströder. „Mit der integrierten Tooz-Optik können wir nicht nur individuelle Stilvorlieben, sondern auch die ergonomischen Anforderungen von Sportlern erfüllen.“

Die Brille kann laut Tooz beim Sport, aber auch bei der Arbeit und im Alltag eingesetzt werden. Die Interaktion mit Anwendungen rund um Messaging, Navigation, Wetter, Gesundheit und vieles mehr funktioniert bereits heute. Da die Tooz Smart Glasses bereits in China und Deutschland als Entwickler-Version zum Verkauf stehen, können Softwareentwickler schon heute damit beginnen, kompatible Apps für verschiedene Anwendungsbereiche zu programmieren. Das Unternehmen Tooz ist ein Joint-Venture, also ein gemeinsames Unternehmen, von Zeiss und der Deutschen Telekom.

Smart Glasses entwickeln sich sehr schnell.“

Jürgen Stenz, Adidas Runtastic

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