So digital arbeitet das Handwerk

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Ein Digitalisierungsbarometer misst tatsächlichen Grad der Digitalisierung im Handwerk.

Ulm. Handwerksbetriebe stehen der Digitalisierung offen gegenüber und treiben sie voran. Sie tun das oft punktuell – und oft ohne ganzheitliche Digitalisierungsstrategie. Das zeigt das Forschungsprojekt ‚Digitalisierungsbarometer für das Bau- und Ausbauhandwerk in Baden-Württemberg'. Für dieses wurden Betriebe der Bau- und Ausbauhandwerke befragt, im Gebiet der Handwerkskammer Ulm 620 Zimmerer, 790 Tischler, 612 Maurer und Betonbauer, rund 360 Stuckateure, 640 Maler sowie 850 Fliesenleger.

Das Projekt erforscht den Digitalisierungsgrad, die Bedeutung der Digitalisierung für Betriebe in der Arbeit mit Kunden und den Stellenwert bei potenziellen neuen Auszubildenden und Fachkräften. Bereits jetzt zeigt sich laut Kammer: Das Thema Digitalisierung ist in den Bereichen des Handwerks angekommen. Der geschulte Umgang mit neuen Technologien und Medien wird in vielen Bereichen des Handwerks immer bedeutender. Weiteres Ergebnis der Befragungen: Unabhängig von Betriebsgröße oder Gewerk ist die emotionale Bindung zum eigenen Handwerksberuf hoch.

Das Projekt ist im Rahmen der Zukunftsinitiative "Handwerk 2025" entstanden, die vom Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau getragen wird.

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