Spedition Brucker baut Logistikpark in Gmünd

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120 neue Arbeitsplätze sollen mit der Eröffnung des Zentrums im Industriepark Gügling entstehen, dessen Bau Ende 2022 beginnt.

120 neue Arbeitsplätze sollen mit der Eröffnung des Zentrums im Industriepark Gügling entstehen, dessen Bau Ende 2022 beginnt.


Schwäbisch Gmünd. Die Spedition Brucker errichtet ein neues Logistikzentrum am Standort Schwäbisch Gmünd mit hohen Nachhaltigkeitsstandards. Das teilt das Unternehmen mit Stammsitz in Aalen mit. Brucker ist nach eigenem Bekunden eines der führenden Speditions- und Logistikunternehmen in der Region Ostwürttemberg und Süddeutschland. Im Industriepark Gügling in Schwäbisch Gmünd wird ab Ende 2022 auf einer Fläche von 47 000 Quadratmetern eine Logistikhalle mit knapp 25 700 Quadratmetern Fläche errichtet.

Mit mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 205  000 Quadratmetern Logistikfläche betreibt Brucker derzeit elf Niederlassungen und neun weitere Logistikstützpunkte. Das neue Logistikzentrum soll im Ostalbkreis „neue Maßstäbe in der Kontraktlogistik setzen und für viele Kunden ein attraktiver Standort sein“: „Mit diesem Projekt werden wir unsere Marktposition im Bereich der Kontraktlogistik ausbauen und unseren Kunden zahlreiche vor- und nachgelagerte Dienstleistungen rund um die Logistik anbieten können“, so Arno und Dr. Stefan Brucker.

Die beiden Geschäftsführer sind seien stolz, bei der Projektierung und Konzeption insbesondere auch die Nachhaltigkeit im Unternehmen fördern zu können. Die Immobilie wird in Zusammenarbeit mit dem Immobilienentwickler Panattoni Germany realisiert und soll mit einer Photovoltaikanlage, E-Ladesäulen und vielen nachhaltigen Ausstattungsmerkmalen den neuesten Umweltstandards entsprechen. „Seit vielen Jahren wurden gemeinsam mit bestehenden Kunden Konzepte entwickelt, um dank der Nähe zu diesen, die Transportwege zu reduzieren“, heißt es von Brucker.

Verfügbare Logistikfläche um 15 Prozent erhöht

„Wir freuen uns sehr darüber, dass dieses neue Projekt endlich unter Dach und Fach ist“, so Stefan Brucker. Mit dem neuen Logistikstandort erhöhe sich die verfügbare Logistikfläche der Spedition Brucker um weitere 15 Prozent. Und dies sei auch nötig, denn die Kundennachfrage nach verfügbaren und durchaus anspruchsvollen Logistikflächen sowie vielen Zusatzdienstleistungen sei weiter extrem hoch. Außerdem sollen zum operativen Start des Logistikparks zusätzliche 120 Arbeitsplätze entstehen und somit den regionalen Arbeitsmarkt der Region Ostwürttemberg weiter stärken.

Dass mit diesem Neubau das Unternehmen „optimal für den Bedarf der ansässigen Kunden aufgestellt sein wird“, stehe außer Frage. Denn die aktuelle Entwicklung und die extremen Veränderungen der Weltmärkte bedingten auch in der Region Ostwürttemberg eine dauerhafte Nachfrage und einen Bedarf an Logistikflächen. „Die Unternehmen kehren wieder zurück zu einer erhöhten Fertigungstiefe und einer höheren Lagerbevorratung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Fertigprodukten. Somit kommen die Erweiterung des Flächenangebotes und das damit verbundene Nachhaltigkeitskonzept genau zum richtigen Zeitpunkt“, heißt es aus dem Unternehmen.

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