Start frei für „Ostalb Hackathon“

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Bei Hackathons wird in Teams um die besten Ideen gerungen.
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Bei der Präsenzveranstaltung vom 24. bis 26. September im Aalener AAccelerator entwickeln Teams kreative Lösungen für die Wirtschaft. Anmeldung ist ab sofort möglich.

Aalen

Vom 24. bis 26. September steigt im Innovationszentrum AAccelerator in Aalen der erste „Ostalb Hackathon“. Wer teilnehmen will, kann sich ab sofort bewerben. Das Finale, bei dem die Teams mit den besten Ideen gekürt und ausgezeichnet werden, ist dann am Sonntag, 26. September, auf der Gründermesse „Make Ostwürttemberg“ in der Hochschule Aalen.

Worum es geht

Teams erarbeiten in vorgegebener Zeit kreative und innovative Lösungen für Aufgaben, „Challenges“ genannt. Dabei muss sich, anders als de Begriff Hackathon suggeriert, nicht alles um IT drehen. „Es geht darum, selber kreativ zu werden und eigene Ideen zu entwickeln“, sagt Felix Straub, der mit Benjamin Braun und Paul Frankenreiter das Organisationsteam bildet. Die Lösungen, die zum Schluss präsentiert werden, können beispielsweise Produkte, Prozesse, Konzepte oder Dienstleistungen sein.

Die Herausforderungen

Jedes Team entscheidet sich für eine der drei „Challenges“, die einem regionalen Unternehmen zugeordnet sind. Dabei steht, wie beim „Ostalb Hackathon“ insgesamt, die Nachhaltigkeit in Mittelpunkt. Für die Ellwanger Stengel GmbH gilt es, das Studierendenwohnheim der Zukunft zu entwerfen. Die Ellwanger NetCom BW steht Pate für die Frage: „ Wie kann jedem Kunden innerhalb von einer Minute geholfen werden?“. Die dritte Herausforderung lautet: „Der nachhaltig(st)e Becher von Vanessa und Johannes“. Für ein Start-up vor der Gründung aus dem Umfeld der Hochschule Aalen geht es hier darum, Plastik für Lebensmittel einsammeln, um es einem Wertstoffkreislauf zur Verfügung zu stellen.

Der Ablauf

Wie bei Hackathons üblich: Die Teilnehmer bringen ihren Schlafsack und ihre Isomatte mit und suchen sich einen ruhigen Ort im AAccelerator in der Blezingerstraße. Um die bestmögliche Atmosphäre zum Arbeiten zu bieten und auch Nachtschichten zu ermöglichen, ist für Essen, Snacks und Getränke gesorgt. Zudem werden Duschmöglichkeiten in einer benachbarten Sporthalle angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teams werden durch Coaches und Mentoren begleitet. Vorträge und Trainings ergänzen das Programm. So wird beispielsweise demonstriert, wie man seine Idee bei einem Pitch am besten präsentiert.

Die Teilnehmer

„Wir planen mit ungefähr 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern“, sagt Felix Straub. Es können aber gerne auch mehr sein. Hauptzielgruppe sind Studierende mit Fokus auf Tech- und BWL-Studiengänge, Berufseinsteiger sowie Schülerinnen und Schüler der Oberstufe regionaler Gymnasien. Die Anmeldung ist online unter ostalb-hackathon.de möglich.

Die Teams

Die Teams können sich bereits im Vorfeld, aber auch erst beim Start des Hackathons zusammenfinden. Innerhalb der Teams können bestimmte Rollen eingenommen werden. Da gibt es zum Beispiel die Techies, die aus der IT- und Ingenieurrichtung kommen. Aber auch die Schwerpunkte BWL, Design oder Innovation sind gefragt. Idealerweise, findet Straub, ist das Team aus den verschiedenen Rollen gemischt. Wer teilnimmt, muss aber nicht zwingend eine dieser Rollen einnehmen.

Das Ergebnis

Es reicht, wenn ein Business-Case ausgearbeitet und ansprechend vor dem Publikum auf der Make Ostwürttemberg präsentiert wird. Die Teams können aber aber auch Prototypen entwickelt, zum Beispiel eine App, eine Website oder eine Anwendung, die Abläufe und Prozesse mithilfe erweiterter Realität (Augmented Reality, AR) plastisch macht. Den Teilnehmern stehen dabei verschiedene Werkzeuge und Softwarelösungen als Hilfsmittel zur Verfügung.

Die Preise

Der erste Platz pro Challenge wird mit einem Team-Preisgeld von 1000 Euro belohnt. Wer den erhält, entscheiden Fachjurys am Sonntag auf der „Make Ostwürttemberg“ bei Ergebnispräsentationen im Pitch-Format. Zusätzlich zu den Gewinnern der Challenge gibt es noch einen Community-Preis: Dieser ist ebenfalls mit 1000 Euro ausgestattet, doch hier vergibt das Publikum auf der „Make“ die Punkte. Schirmherr ist Landrat Dr. Joachim Bläse, Partner und Unterstützer sind zahlreiche Institutionen und Unternehmen aus den Region.

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