Südwestmetall bekräftigt Position

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Wiedergewählt als Vorsitzender der Südwestmetall-Bezirksgruppe Ostwürttemberg: Dr. Michael Fried.

"Tarifabschluss muss Arbeitgeber-Forderungen substanziell berücksichtigen."

Aalen. Die Metall- und Elektroindustrie in der Region hat ein dramatisches Jahr hinter sich und die Erholung lässt noch auf sich warten. Das wurde bei der Südwestmetall-Mitgliederversammlung Ostwürttemberg deutlich.

Vor diesem Hintergrund fordert der Arbeitgeberverband in der aktuellen Tarifrunde eine Tariferhöhung frühestens 2022 vornehmen zu können. Speziell in Ostwürttemberg sei aufgrund seiner Landesgrenze zu Bayern der Effekt tariflicher Sonderleistungen im Südwesten besonders spürbar.

Die allermeisten Unternehmen stünden vor einem grundlegenden Wandel, so der Bezirksgruppenvorsitzende, Dr. Michael Fried; "Die anstehende Transformation kostet sehr viel Geld und bringt ganz neue Wettbewerber und Rahmenbedingungen ins Spiel. Nur wenn wir auf die Kostenbremse treten, werden unsere Firmen dort erfolgreich sein und Beschäftigung sichern können."

Markus Kilian, Geschäftsführer Südwestmetall Ostwürttemberg, betonte die Notwendigkeit, dass Betriebe in diesen sehr unsicheren Zeiten eine Möglichkeit zur Abweichung vom "normalen" Flächentarif benötigen, um der Unterschiedlichkeit der Unternehmenssituation Rechnung tragen zu können. Für die turnusgemäßen Wahlen stellte sich der bisherige Vorstand und Mitgliederrat erneut dem Mitgliedervotum, welches einhellig für die folgende Besetzung stimmte: Als Vorsitzender Dr. Michael Fried mit Florian Maier als Stellvertreter sowie Dr. Wilma Kauke, Franz Donner, Gerhard Egger, Daniel Groz, Dr. Thomas Koch und Andreas Schmid im Mitgliederrat.

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