Tarifvertrag in der Miederindustrie steht

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IG Metall Symbolbild

Die Beschäftigten in der Branche bekommen mehr Geld und einen Corona-Bonus.

Aalen. Deutlich mehr Geld erhalten die Beschäftigten in der Miederindustrie. In der Tarifrunde 2022 konnte nach nur zwei Verhandlungsterminen ein Ergebnis zwischen IG Metall und Arbeitgebern erzielt werden. Das schreibt die Gewerkschaft in einer Mitteilung.

Demnach erhalten die Beschäftigten eine tabellenwirksame Erhöhung ihrer Entgelte um 2,0% zum 1. August 2022. Eine weitere Erhöhung um 1,1% folgt zum 1. Oktober 2023. Die Laufzeit beträgt 24 Monate. Zusätzlich zu der Erhöhung der Monatsentgelte konnte von der bundesweiten Tarifkommission eine Corona-Prämie in Höhe von 850,- Euro ausgehandelt werden, welche noch im März 2022 zur Auszahlung kommen soll. Des Weiteren einigten sich die Tarifparteien auf eine Gesprächsverpflichtung zur Umwandlung von Geld in freie Zeit bis spätestens September 2022.

Cynthia Schneider, Verhandlungsführerin der IG Metall erklärt: „Dieser Abschluss ist ein Erfolg, der einerseits die Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen in seinem Volumen widerspiegelt und andererseits trotz der schweren Krisenphase, in der sich viele der Unternehmen befinden, einen Beitrag zur Sicherung der Zukunft und der Einkommen leistet.“

Pia Rathgeb von der IG Metall in Schwäbisch Gmünd ergänzt: „Es ist wichtig, in diesen Zeiten die Entgelte der Beschäftigten spürbar zu erhöhen, damit die Kaufkraft in unserem Land erhalten bleibt. Mit diesem Ergebnis sind wir als IG Metall sehr zufrieden.“

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