Vernetzung im Fokus

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Von links: Christian Kunz (August Mössner), Dominic Lutz (Gaugler & Lutz), Prof. Dr. Alice Kirchheim (Hochschule Aalen), Christian Wiedmann (Nowinta Immobilien), Markus Hofmann (IHK Ostwürttemberg), Johannes Schenck (Stadt Heidenheim).

Kooperationen sind wichtig für Firmen und Unternehmen. Der IHK-Ausschuss stellt diese daher in den Mittelpunkt seiner jüngsten Zusammenkunft.

Heidenheim

Der Forschungs- und Innovationsausschuss der IHK tagte im Gründerzentrum DOCK 33. Dabei ging's um die Weiterentwicklung des ehemaligen WCM-Areals zum Leibniz-Campus der Stadt Heidenheim sowie den Wissens- und Technologietransfer in der Region. Zu Gast waren Vorstandsmitglieder der Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg.

Dass Unternehmen sich vernetzen, ist für den Ausschussvorsitzenden und Geschäftsführer von Gaugler & Lutz in Aalen, Dominic Lutz, von Bedeutung: "Damit Unternehmen innovativ bleiben, bedarf es neuer Technologien und Kooperationen. Dazu brauchen sie Angebote und Orte für die Vernetzung." Diese Meinung teilt Christian Wiedmann, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren und Geschäftsführender Gesellschafter der Nowinta Immobilien in Aalen: "Vernetzung und Kooperation sind mit entscheidend für den Unternehmenserfolg. Die Wirtschaftsjunioren sind ein Netzwerk, in dem junge Fach- und Führungskräfte Wissen aufbauen und weitergeben können." Als einen solchen Ort der Vernetzung stellte Johannes Schenck, Heidenheims Wirtschaftsförderer den Leibniz-Campus vor. Dieser habe sich aus dem ehemaligen WCM-Areal entwickelt. Hier gebe es mit dem Co-Working-Space DOCK 33 und dem Standort des digiZ Anlaufstellen für Gründer und etablierte Firmen. "Mit dem DOCK 33 und dem digiZ entwickeln wir die Gründer- und Innovationskultur in Heidenheim weiter und vervollständigen den über die letzten Jahre gewachsenen Lern- und Lehrbezirk aus Zukunftsakademie und der DHBW", so Schenck.

Vernetzung und Kooperation sind entscheidend für den Erfolg.

Christian Wiedmann Nowinta

Wie die IHK Unternehmen durch Wissens- und Technologietransfer unterstützt, zeigte Projektbeauftragter Markus Hofmann. Durch das Initiieren und Koordinieren von Kooperationen, das Informieren zu innovationsrelevanten Fördermitteln und durch ein profundes Technologiescouting helfe die IHK vor allem kleinen und mittleren Firmen bei der Steigerung ihrer Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Durch ihre starke Vernetzung könne die IHK auf Expertisen von Partnern zurückgreifen. Vor allem habe sie den Zugang zu den Unternehmen und. "Mit dieser kostenlosen Dienstleistung geben wir den Unternehmen neuen Input und damit Anreize für Projektideen."

Eine Expertise und ein Zukunftsthema, das für den Technologietransfer in der Praxis eine wichtige Rolle spielt, stellte Christian Kunz, Leiter Robotik, Forschung und Entwicklung bei August Mössner in Eschach vor. Dort löst man Säge-, Schnitt- und Prüfaufgaben für die Kunden mit automatisierten Sondermaschinen. Kunz zeigte die Projektierung einer Roboterzelle vom ersten Schritt der Konzeption bis zur Inbetriebnahme und wies auf die Möglichkeiten von Automatisierungstechnologien bei der Effizienzsteigerung hin. Zudem informierte Prof. Dr. Alice Kirchheim von der Hochschule Aalen über das Projekt "5G - trAAffic", in dem Lösungsansätze und Konzepte entwickelt werden, die mittels 5G die Zukunft der Mobilität in der Stadt Aalen prägen sollen.

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