Voestalpine erneut mit Rekordwerten

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Standort von Voestalpine in Schwäbsich Gmünd. Hier arbeiten fast 700 Menschen für den österreichischen Konzern mit Sitz in Linz.

Der Konzern schließt das erste Halbjahr mit sehr guten Zahlen. Automobilsparte entwickelt sich eher verhalten.

Schwäbisch Gmünd. Der Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine, der auch in Gmünd einen großen Standort mit rund 700 Beschäftigten betreibt, hat den Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres auf 9,3 Milliarden Euro gesteigert, im Vorjahreszeitraum lagen die Erlöse noch bei 6,8 Milliarden Euro. Der operative Gewinn wuchs um 42 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Wie das Unternehmen mitteilt, habe man von einer sehr guten Nachfrage in den meisten Marktsegmenten sowie vom hohen Preisniveau profitiert und deshalb Rekordwerte in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erzielt. Vor allem der Energiebereich habe über das erste Halbjahr aufgrund der weltweit hohen Energiepreise eine sehr starke Dynamik gezeigt.

Weniger rund lief der Automobilbereich, für den auch der Gmünder Standort tätig ist. „Die Automobilindustrie war weiterhin von Engpässen in ihren Lieferketten betroffen und verharrte in Europa auf moderatem Niveau“, schreibt Voestalpine.

„Die Nachfrage nach unseren hochqualitativen Produkten war in den vergangenen sechs Monaten in fast allen Marktsegmenten hoch. Das zeigt sich auch in unserem außergewöhnlich starken Ergebnis für das 1. Halbjahr, das wir trotz des tendenziell negativen Umfelds erzielen konnten“, erklärt Vorstandschef Herbert Eibensteiner. „Für die zweite Hälfte unseres Geschäftsjahres prognostizieren Wirtschaftsforscher eine weitere, deutliche Abkühlung der Konjunktur. Mit unserer globalen Aufstellung und unserer branchenmäßigen Diversifikation sind wir bestmöglich vorbereitet.“

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