Voestalpine mit sattem Umsatzplus

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Karosserieteile wie diese werden am Standort von Voestalpine in Schwäbisch Gmünd unter anderem hergestellt.

Der Konzern mit Standort in Gmünd erholt sich zwar schnell, doch der Automobilbereich leidet unter dem Chipmangel.

Schwäbisch Gmünd. Trotz des Anstiegs der Energiepreise und teilweise unterbrochener Lieferketten hat der österreichische Voestalpine-Konzern im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres weiter erholt. Der Umsatz liegt in den ersten sechs Monaten mit rund 7 Milliarden Euro satte 37.8 Prozent höher als noch im Corona-geprägten Vorjahreszeitraum. Zudem ist der Konzern wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt: Nach einem Verlust von 215 Millionen Euro im Vorjahr lag der operative Gewinn wieder bei 651 Millionen Euro.

„Durch die sehr solide Nachfrage nach Voestalpine-Produkten in allen für uns wesentlichen Märkten und Produktbereichen konnten wir einen starken Anstieg der Umsatz- und Ergebniszahlen im 1. Halbjahr erzielen“, so Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der Voestalpine AG. Entwarnung für den Automobilbereich, in dem etwa der Standort Gmünd tätig ist, gibt es aber noch nicht.

Laut Voestalpine leide die Automobilindustrie unverändert unter Lieferschwierigkeiten der Halbleiterindustrie. Diese Situation werde sich vor Mitte des kommenden Geschäftsjahres vermutlich kaum entspannen. Wesentlich in diesem Zusammenhang sei, dass die reduzierte Automobilproduktion nicht auf eine Nachfrageschwäche zurückzuführen ist. Allerdings könne die Nachfrage wegen fehlender Mikrochips nicht zur Gänze bedient werden. Dementsprechend sei zu erwarten, dass sich Abrufe von Voestalpine-Produkten zum Teil zeitlich verschieben werden.

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