Warnstreiks starten im Südwesten

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Im Südwesten rollt von diesem Freitag an die erste Warnstreik-Welle. Dies teilt die IG Metall in einem Schreiben an ihre Mitglieder mit.

Aalen. Damit reagiere die IG Metall Baden-Württemberg auf die Provokation durch die Arbeitgeber, die auch in der dritten Verhandlung in Pforzheim kein Angebot gemacht haben, das die Leistung der Beschäftigten wertschätzt und für ernstzunehmende Verhandlungen taugt, wie es in einem Rundschreiben heißt, das am Donnerstagabend versandt wurde. Fünf Prozent mehr sind gerecht, gut begründet und bezahlbar. Das haben die Arbeitgeber nicht verstanden und brauchen offenbar Nachhilfe durch Warnstreiks, sagte Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall im Land.  In der dritten Verhandlung habe Südwestmetall 2,1 Prozent in zwei Stufen für 24 Monate sowie eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent für 12 Monate geboten. Alter Wein in neuen Schläuchen, sagte dazu die IG Metall-Verhandlungskommission und wies das Angebot als unzureichend zurück. Zitzelsberger: Zu wenig bleibt zu wenig und wird auch nicht mehr, wenn man es neu verpackt. Das Angebot ist eine Provokation und wird die Beschäftigten nicht davon abhalten, von ihrem Recht auf Warnstreiks Gebrauch zu machen.

Voraussichtlich am Mittwoch,  11. Mai, werde es einen weiteren Versuch für eine Einigung am Verhandlungstisch geben, so die Gewerkschaft und weiter: Bis dahin laufen die Warnstreiks in Baden- Württemberg auf jeden Fall flächendeckend weiter.

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