Warnung vor falschen IHK-E-Mails

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Die IHK Ostwürttemberg in Heidenheim.

In der Region häufen sich Meldungen über Phishing-Mails. Es ist Vorsicht geboten.

Heidenheim. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwürttemberg warnt vor gefälschten E-Mails. Von der E-Mail-Adresse service@ihk24.de werden alias „IHK Deutschland“ Nachrichten an die Unternehmer verschickt, um Unternehmensinformationen abzugreifen und Schadsoftware zu installieren.

Angebliche IHK-Mails erreichen momentan Unternehmen und Unternehmer in Ostwürttemberg. Die IHK Ostwürttemberg warnt davor die E-Mails zu öffnen und zu beantworten, da diese Schadsoftware enthalten. Die IHK bittet darum die E-Mails zu löschen.

In diesen Phishing-Mails wird das Mitgliedsunternehmen aufgefordert, sich „neu anzumelden”, ansonsten wird gedroht, dass der Account nach einer gewissen Frist gesperrt werden würde. Unterschrieben ist die Mail mit „IHK Deutschland“. IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler: „Die in der Mail angegebene „IHK Deutschland“ existiert nicht. Die eingebauten Links führen zu einer Webseite, welche eine IHK-Login-Seite imitiert. Wir bitten unsere Unternehmen die E-Mail zu löschen.“

Anfang August war ein IHK-IT-Dienstleister Opfer eines Hackerangriffs geworden. Seither sind einige IT-Systeme der IHKn noch immer nur eingeschränkt nutzbar. So können IHK-Mitarbeitende weiter keine E-Mails empfangen oder senden.

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