Wegen Corona steigt der Umsatz stark

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Umsatz der Hartmann AG ist wegen Nachfrage nach Desinfektionsmitteln stark angestiegen.

Heidenheim. Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung sorgt bei der Paul Hartmann AG für ein starkes Wachstum von Umsatz und Ergebnis – und gleicht die Entwicklung der anderen Segmente aktuell mehr als aus. Die meisten Sparten der Heidenheim leiden unter der Pandemie.

Insgesamt hat Hartmann in den ersten drei Quartalen einen Umsatz von 1,82 Millarden Euro erzielt, ein Plus von 15,4 Prozent. Der operative Gewinn wuchs um 11,4 Prozent auf 207,1 Millionen Euro. Dafür verantwortlich ist vor allem die Sparte Infektionsmanagement, die um 64,4 Prozent zugelegt hat. Das habe vor allem an der starken Corona-bedingten Nachfrage nach Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung wie beispielsweise Masken oder Untersuchungshandschuhen gelegen. Zurückgegangen sind die Erlöse im Segment Wundmanagement. Das Minus von 4,6 Prozent geht in erster Linie auf das rückläufige Geschäft mit klassischen Verbandsstoffen zurück. Auf Vorjahresniveau befindet sich die Sparte Inkontinenzmanagement. "Dank der stark erhöhten Nachfrage nach Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung können die Corona-basierten herausfordernden Marktbedingungen der anderen Geschäftssegmente in Summe für dieses Jahr mehr als ausgeglichen werden", so Vorstandschefin Britta Fünfstück.

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