Weleda Logistik-Campus als "Leuchtturm der Nachhaltigkeit"

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So soll das Logisitkzentrum einmal aussehen, im Bild die Front des Verwaltungsgebäudes.

Beim Unternehmertreff digital

Schwäbisch Gmünd. Im Herbst 2021 war Spatenstich für den Neubau des Weleda Logistik-Campus im Gewerbegebiet Gügling in Schwäbisch Gmünd. Was das Besondere an diesem Projekt ist, erklärten Daniela Trah und Karl-Heinz Türk von der Weleda AG im Rahmen des WiRO-Unternehmertreffs digital. Der Neubau wurde als "wahrer Leuchtturm der Nachhaltigkeit für die Stadt wie auch für die gesamte Region Ostwürttemberg" bezeichnet.

„Für die Stadt ergibt sich aus allen Aspekten des Weleda Neubau Logistik-Campus ein Vorzeigemodell eines Industriegeländes 4.0“, so Karl-Heinz Türk, Infrastruktur-Bereichsleiter bei der Firma Weleda mit Sitz in Schwäbisch Gmünd. „Das Projekt wird ganzheitlich bearbeitet und alle Bereiche von der Gebäudekonstruktion über die erforderliche Technik bis hin zu den Mitarbeitenden und dem umgebenden Gelände mitgedacht.“ Er sähe durchaus Potenzial, dass zukünftig Anknüpfungspunkte zu den aktuellen Planungen für den Standort am Gügling für die Modellregion für Wasserstofftechnologie hergestellt und Synergien genutzt werden könnten. “Damit wird ein klares Signal für das Gewerbegebiet 4.0 in Schwäbisch Gmünd gesendet.“

Der generelle Nachhaltigkeitsgedanke, welchen Weleda als Nachhaltigkeitspionier seit 1921 verfolge, werde konsequent beim Neubau des Logistik-Campus umgesetzt: angefangen von der Verwendung ökologischer Materialien und dem Einsatz CO2-neutraler Technologien wie Geothermie und PV-Anlagen bis hin zur Berücksichtigung der KfW-Standards 55 und 40 sowie einer klimabewussten, Biodiversitäts-fördernden Bepflanzung des Campus. Eine weitere Besonderheit des Projekts: Maximal 20 Prozent des 72 000 Quadratmeter großen Grundstücks sollen zukünftig − inklusive der Erweiterungsoptionen – bebaut beziehungsweise versiegelt werden.

Auch der sozialen Dimension der Nachhaltigkeit kommt ein bedeutender Stellenwert zu. „Die Mitarbeitenden werden sehr stark in den Prozess involviert und ermuntert, ihre Ideen und Wünsche aktiv einzubringen“, erklärt Daniela Trah. Hierzu wurden mehrere Arbeitsgruppen eingerichtet.

„Als Region Ostwürttemberg sind wir sehr stolz auf dieses Vorzeigeprojekt“, erklärt Nadine Kaiser, Geschäftsführerin der WiRO, die den Neubau Weleda Logistik-Campus bereits im vergangenen Jahr als regionales Best-Practice-Beispiel für nachhaltiges Bauen auf der internationalen Gewerbe- und Immobilienmesse Expo Real in München präsentierte. „Neben der zwingend notwendigen Wende zu einer nachhaltigen Entwicklung wertet sich Weleda als Arbeitgebermarke auf und steigert damit seine Attraktivität für Fachkräfte, da insbesondere die jüngere Generation zunehmend mehr Wert auf Nachhaltigkeit auch beim eigenen Arbeitgeber legt.“

Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden „Unternehmertreff digital“ lädt die WiRO die regionalen Unternehmen sowie Wirtschaftsakteure bei einem digitalen Austausch dazu ein, aktuelle fachspezifische Themen auf dieser Plattform zu diskutieren und ermuntert zu einem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Unternehmerinnen und Unternehmer haben die Möglichkeit, ihr Unternehmen und ihr Fachthema vor einem breiten Publikum zu präsentieren sowie Impulse von außen zu erhalten. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in das Arbeitsumfeld anderer Betriebe und ebenfalls Impulse für die eigene Arbeit.

Der Unternehmertreff digital im März 2022

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