Weleda: Produkte klimaneutral

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Produkte der Weleda Gruppe weltweit klimaneutral: Abfüllung von Körperöl in Flaschen aus recyceltem Grünglas.

Neben der Reduzierung von Emissionen gleicht das Unternehmen jährlich rund 50 000 Tonnen CO2-Äquivalent aus.

Schwäbisch Gmünd. Seit Jahren arbeitet die Weleda AG daran, klimaneutral zu werden. So soll auch das Logistikzentrum in Schwäbisch Gmünd, das derzeit im Gmünder Industriegebiet Gügling gebaut wird, klimaneutral betrieben werden. Inzwischen hat das Projekt das Vorzertifikat Platin der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauten erhalten. Nun meldet Weleda, dass man „einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität“ gemacht habe.   

„Durch Reduktion und Kompensation aller produktbezogenen Emissionen, zum Beispiel bei Verpackungen, Rohstoffen und Warentransporten, sind sämtliche Produkte der Weleda Gruppe klimaneutral“, schreibt das Unternehmen. Weleda bezieht bei der Berechnung der Emissionen alle erzeugten mit ein, von der Gewinnung der Rohstoffe bis zum Eintreffen der Produkte beim Handel. Dafür hat sich das Unternehmen nach dem Standard des TÜV Nord zertifizieren lassen. Für alle Produkte der Weleda Gruppe zusammen muss das Unternehmen jährlich etwa 50 000 Tonnen CO2-Äquivalent ausgleichen.

Darüber hinaus will Weleda ihre CO2-Emissionen auch zukünftig weiter reduzieren. "Es ist uns ein großes Anliegen, Klimaschutz für unsere Kundinnen und Kunden konkret und nachvollziehbar zu machen", sagt Dr. Stefan Siemer, Head Corporate Sustainability bei Weleda.

Nicht nur am Standort in Gmünd arbeitet das Unternehmen an der Reduzierung von Emissionen. So bezieht zum Beispiel der Stammsitz der AG in eigenen Gebäuden ausschließlich lokal erzeugtes Schweizer Biogas. Dadurch kommen dort in allen eigenen Gebäuden einschließlich der energieintensiven Produktion 100 Prozent erneuerbare Energien. Bis 2025 will Weleda zudem den Anteil der biologisch-dynamischen Rohstoffe auf 40 Prozent erhöhen

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