Weltmarktführer von der Ostalb

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Eine Auswahl an Vollhartmetallfräser für den Werkzeug- und Formenbau von Mapal.
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Die Wirtschaftswoche hat 501 Weltmarktführer gekürt. Welche Firmen aus Kreis und Region zu den weltweit Erfolgreichsten ihres Fachs gehören.

Aalen

Gemeinsam mit der Schweizer Uni in St. Gallen untersucht die Wirtschaftswoche (Wiwo), ein wöchentlich erscheinendes Wirtschaftsmagazin, jährlich hunderte Firmen im deutschsprachigen Raum – und kürt nach der Analyse die 501 Weltmarktführer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aus Deutschland kommen 458 Weltmarkführer, die meisten, rund ein Drittel aus Baden-Württemberg, mehr als in jedem anderen Bundesland und dreimal mehr als aus Österreich und der Schweiz zusammen.

Aus Ostwürttemberg haben es neun Firmen in die Hitliste geschafft, drei aus dem Landkreis Heidenheim und sechs aus dem Ostalbkreis. Als Voraussetzung für die Aufnahme in das Ranking muss das Unternehmen laut Wiwo die weltweite Nummer Eins oder Zwei in mindestens einem relevanten Marktsegment und einen Umsatz von mindestens 50 Millionen Euro erzielen.

Zeiss AG. Wenig überraschend gehört der Optikkonzern zu den Weltmarktführern. Laut Wiwo ist das Unternehmen weltweit führend in den Sparten Optik und Optoelektronik. Im Dezember veröffentlicht die Oberkochener AG die Bilanzzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahre 2019/20. Kurz vor Weihnachten erfährt auch die Öffentlichkeit, wie gut der größte Arbeitgeber der Region der Corona-Pandemie getrotzt hat - und ob er das elfte Rekordjahr in Folge erreichen konnte.

Kessler & Co. In der Öffentlichkeit agiert das Familienunternehmen zurückhaltend. Doch die Experten von der Wirtschaftswoche haben das Unternehmen aus Abtsgmünd als führen im Bereich Antriebskomponenten für schwere Mobilfahrzeuge identifiziert. Laut Wiwo beschäftigt das Unternehmen 800 Menschen.

Leitz. Niemand ist besser darin, Werkzeuge für die maschinelle Bearbeitung von Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoffwerkstoffen und NE-Metallen herzustellen. Den weltweiten Marktanteil beziffert die Wiwo auf sechs Prozent, den Umsatz auf mehr als 250 Millionen Euro und die Zahl der Mitarbeiter auf mehr als 2800. Der Exportanteil der Oberkochener Firma beträgt 71 Prozent.

Mapal. Das Aalener Traditionsunternehmen ist selbstverständlich ebenfalls in der Liste vertreten. Es im Bereich Präzisionswerkzeuge für die Zerspanung nahezu aller Werkstoffe führend. Das führte im vergangenen Jahr zu einem Umsatz von 638 Millionen Euro.

Maschinenfabrik Alfing Kessler. Mehr als 1000 Mitarbeiter stellen Großkurbelwellen und Induktionshärteanlagen her. Mit einem weltweiten Marktanteil von vier Prozent und einer Exportquote von 66 Prozent sind die Aalener ebenfalls Mitglied der renommierten Auflistung.

RUD Ketten Rieger & Dietz. Die Aalener Traditionsfirma ist weltweit führend in der Sparte Ketten und Kettensysteme. Insgesamt erwirtschafteten laut Wiwo rund 1200 Mitarbeiter einen Umsatz von 211 Millionen Euro.

Die Heidenheimer Firmen. Die Paul Hartmann AG ist mit ihren Systemangeboten für Wundbehandlung, Inkontinenzhygiene und Infektionsprophylaxe im Ranking vertreten, Röhm für seine Spannwerkzeuge und Voith als Komplettanbieter für Wasserkraftwerkausrüstung sowie Papierherstellung.

Weitere Firmen. Hinzu haben es Unternehmen ins Ranking geschafft, die bedeutende Standorte in der Region haben, nämlich Bosch mit seinen Werken in Schwäbisch Gmünd (laut Wiwo weltweit führend u.a. in der Lenkungstechnik) sowie ZF mit einem Standort in Alfdorf (Altkreis Gmünd). Ebenfalls Weltmarktführer (im Bereich Naturkosmetik) ist die Weleda AG, die ihren Sitz zwar in Schweizerischen Arlesheim hat, ihren größten Standort mit rund 1000 Mitarbeiter jedoch in Schwäbisch Gmünd betreibt.

Eine Dependance in Lorch unterhält sowohl der Schweizer Messtechniker Kistler, der es mit dem Bereich dynamische Messtechnik in der Autoindustrie in der Liste auftaucht, als auch der Mahle-Konzern . Der Emag-Konzern aus Salach ist Nummer Eins im Bereich Fertigungssysteme für die Serienfertigung präziser Metallteile und mit einem Werk in Heubach ansässig. In Gmünd betreibt wiederum die österreichische Andritz-Gruppe ein Werk.

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