Wirtschaftsministerium wählt regionales digiZ

+
Die Ministerin für Wirtschaft und Tourismus Dr.Nicole Hoffmeister-Kraut überreicht die KI-Förderbescheide an Firmen im Land und in der Region vor dem Landtag in Stuttgart.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat die Auswahl des regionalen Digitalisierungszentrums als eines von zwölf landesweiten Digital Hubs bekannt gegeben.

Aalen.

Der Auswahl vorausgegangen war eine von der IHK Ostwürttemberg und den Konsortialpartnern, den Landkreisen Heidenheim und Ostalb, eingereichte Projektskizze, schreibt die Kammer in einer Mitteilung. Im Beisein von Vertretern der IHK, der Landräte sowie den Landtagsabgeordneten aus der Region prämierte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Projektskizze des digiZ als eines der landesweiten Digital Hubs. „Mit zwölf regionalen Digital Hubs können wir ein noch dichteres Netz von Anlaufstellen vor Ort zur Digitalisierung der Wirtschaft bieten“, so die Ministerin. Das digiZ ist nun berechtigt, in der zweiten Stufe des Auswahlverfahrens einen Förderantrag beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einzureichen.

„Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume“, so die Ministerin. IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler betonte: „Die drei Standorte des digiZ gehen auf die Bedürfnisse der Unternehmen in der Region ein und sind eine wichtige Anlaufstelle für die Betriebe.“

Im Rahmen eines ersten Förderaufrufs im Juli 2017 hatte das Wirtschaftsministerium bereits den Aufbau des digiZ mit rund einer Million Euro gefördert. Das digiZ bildet gemeinsam mit den landesweiten Digital Hubs und den drei in Baden-Württemberg angesiedelten, vom Bund ausgewählten und vom Land geförderten themenspezifischen de:hubs das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Für Rentschler ist wichtig, dass die Arbeit des digiZ auch künftig in die Zukunftsoffensive Ostwürttemberg einfließen kann. „Damit unterstützt uns das Land, als Modellregion für nachhaltige Transformation positive Akzente bei der Digitalisierung zu setzen“, sagte Rentschler.

„Ich freue mich sehr, dass dem Konsortium aus Ostwürttemberg dieser Erfolg in Stufe eins des Verfahrens gelungen ist. Er eröffnet gute Aussichten, die erfolgreiche Arbeit des Digitalisierungszentrums, vor allem auch zum Nutzen unserer Unternehmen, mit Landesförderung fortsetzen zu können. Wir werden gemeinsam alles daran setzen, auch in Stufe zwei erfolgreich zu sein. Danke für das Engagement der Standortkommunen!“, sagte Landrat Peter Polta.

„Die Digitalisierung der Fertigung, der Einsatz digitaler Anwendungen und die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle bergen enorme Potenziale. Das Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg unterstützt die regionalen Unternehmen dabei, diese Potenziale zu erkennen und konkrete Digitalisierungsprojekte umzusetzen. Es freut mich außerordentlich, dass das Digitalisierungszentrum auch in den kommenden Jahren den digitalen Wandel im Ostalbkreis vorantreiben wird“, sagte Dr. Joachim Bläse, Landrat des Ostalbkreises.

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft Regional

Kommentare