Wo natürliche Faserstoffe drinstecken

  • Weitere
    schließen

Videokonferenz zur Bioökonomie bringt JRS Rosenberg mit politischen Akteuren zusammen.

Rosenberg. Zu einer Konferenz per Video zum Thema Bioökonomie hat Landtagsabgeordneter Winfried Mack eingeladen. Sie vernetzte die Zukunftsabteilung des Bundesforschungsministeriums in Bonn mit dem Ministerium Ländlicher Raum und der Forschungsabteilung von JRS in Rosenberg sowie weiteren Akteuren aus der Forschung im Bereich Bioökonomie. Ziel sei, die Bioökonomie als Zukunftsfeld massiv voranzubringen. "Es geht um die Verwendung von natürlichen Faserstoffen und darum, Produkte zu verbessern oder neue Produkte zu schaffen", so Mack. "Die Firma JRS hat Bioökonomie bereits gelebt bevor der Begriff entstanden ist", sagte er.

Der Entwicklungsleiter Dr. Dr. Hans-Georg Brendle bestätigte dies. Er erläuterte an zahlreichen Beispielen, wo Bioökonomie überall drinsteckt. "Von unseren Produkten ist nur das Katzenstreu bekannt. Aber jeder nutzt Produkte für die JRS Komponenten liefert. Diese finden sich in Medikamenten, kalorienreduzierten oder vegetarischen Lebensmitteln, in Tiernahrung oder als Ersatz für Mikroplastik in Kosmetika. Auch beim Straßenbelag tragen unsere Additive zu einer höheren Belastbarkeit bei, so auch bei Rennstrecken wie in Silverstone", erklärte Brendle: "Sie riechen und schmecken uns nicht, aber wir sind überall."

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft Regional

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL