ZF mit Task Force zur Gaskrise

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Bei ZF in Alfdorf wird Sicherheitstechnik für Autos entwickelt.
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Gas hat „substanziellen Anteil am Gesamtenergieverbrauch“. Mehrere Prozesse betroffen.

Alfdorf. Der Technologiekonzern aus Friedrichshafen und großem Standort in Alfdorf ist laut eigenen Angaben direkt von der drohenden Gaskrise betroffen. So habe Gas laut eines Sprechers „einen substanziellen Anteil am Gesamtenergieverbrauch“. Es werde vor allem für Heiz- und Härteprozesse sowie auch für betriebseigene Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen verwendet.

Auf die Lage hat das Unternehmen bereits vor einiger Zeit reagiert und eine Task Force eingerichtet. Diese evaluiere für potenziell betroffene Standorte, mit welchen Energieträgern sie versorgt werden und welche Möglichkeiten bestehen, um im Fall von Lieferunterbrechungen beispielsweise kurzfristig auf andere Energieträger oder andere ZF-Standorte auszuweichen, um die Produktion aufrechtzuerhalten. „Hierzu zählt auch, die ohnehin laufenden Maßnahmen zur permanenten Reduktion des Energieverbrauchs im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie weiter zu intensivieren“, erklärt der Sprecher. Detaillierte Angaben zur Lage am Standort Alfdorf machte der Sprecher jedoch nicht.

Ebenso prüft ZF laut eigenen Angaben mittel- und langfristige Veränderungen der Energieversorgung. „Dies geschieht im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie, die vorsieht, dass wir bis 2040 klimaneutral sind – zehn Jahre früher als im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbart“, sagt der Sprecher. 

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