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Klein aber fein: Gestaltungsideen für kleine Gärten, Terrassen und Balkone

Selbst der kleinste Außenbereich lässt sich in eine Wohlfühloase verwandeln. 

Wenn der Frühling kommt, zieht es die meisten Menschen wieder hinaus in die Natur. Spätestens im Mai ist es an der Zeit, um Garten, Terrasse und Balkon wieder zu begrünen. Dabei muss die zur Verfügung stehende Fläche gar nicht groß sein. Schon ganz kleine Außenbereiche lassen sich mit ein paar Tricks in eine traumhafte blühende Oase verwandeln. 

Die Natur ist ein Ort der Entspannung. Im Grünen können wir durchatmen und den stressigen Alltag hinter uns lassen. Wer das Glück hat, einen eigenen Garten zu besitzen, kann sich dort mit ein bisschen Muße und den richtigen Ideen ein grünes Paradies erschaffen. Aber auch Terrassen und Balkone lassen sich wunderschön bepflanzen, sodass eine richtige Wohlfühloase direkt vor der eigenen Tür entsteht. Ein traumhaftes Naturparadies lässt sich aber nicht nur auf großen Flächen schaffen. Schon wenige Quadratmetern reichen aus, um Raum für Entspannung und Ruhe in der Natur zu gestalten. Mit diesen Tricks werden kleine Außenbereiche zu einer großen Bereicherung. 

Eine klare Aufteilung schafft Weite

Kleine Fläche bekommen optisch mehr Weite, wenn sie durch klare Linien strukturiert sind und Sichtachsen bilden. Im Garten gelingt das beispielsweise hervorragend durch kleine Wege, die klar zum Bewuchs abgegrenzt sind und den Blick direkt auf ein Highlight am entgegengesetzten Ende der Fläche lenken. Das kann ein besonders hübscher blühender Strauch sein, ein Baum, ein Gartenhäuschen oder ein Brunnen. Die Möglichkeiten sind vielseitig. 

In kleinen Gärten sollten die Wege immer schmal angelegt sein. Durch die Begrenzung mit halbhohen Hecken oder Pflanzengittern mit Ranken entsteht ein Effekt, der den Blick in die Weite lenkt und optische Weite schafft. 

Auch auf der Terrasse oder dem Balkon kann eine klare Aufteilung den vorhandenen Raum größer wirken lassen. Eine uneingeschränkte Sichtachse, die auf einen hervorgehobenen Aspekt im Gesamtdesign hinführt, erzeugt die Illusion von Weite und lässt selbst wenige Quadratmeter größer wirken. 

Verschiedene Bereiche einrichten

Kleine Flächen können um ein Vielfaches größer wirken, wenn sie optisch in verschiedene Bereich eingeteilt werden. Das kann auch in kleinen Gärten oder auf Terrassen und Balkonen sinnvoll sein. Je nachdem, wie der zur Verfügung stehende Platz genutzt werden soll, können die Einzelbereiche gewählt werden. „Ein Garten wird dann spannend, wenn man ihn erkunden muss“, erklärt Architektin Mihardo in der Gartenrubrik des MDR. „Viele Gärtner haben Angst, von der kleinen Fläche noch etwas wegzunehmen, und bleiben mit den Pflanzen möglichst nah an der Grenze. In einer Wohnung ist es klar, dass es verschiedene Räume gibt, die man unterschiedlich nutzt. Genauso lässt sich auch ein Garten gestalten. Zum Beispiel mit einem Raum zum Sitzen, einem Raum für den Nutzgarten und einer Spielecke – je nachdem, wie man den Garten nutzen möchte.“

Ein Bereich, der sich wahrscheinlich in jedem Außenbereich sinnvoll unterbringen lässt, ist eine kleine Sitzgruppe. Es gibt kleine Tische mit runder Tischplatte, die wenig Platz wegnehmen und sich flexibel im Raum anordnen lassen. Mit den passenden Stühlen im filigranen Stil entsteht ein luftiges Design, das zum Verweilen einlädt, ohne den vorhandenen Platz überladen wirken zu lassen. Wer bei der Gartengestaltung gerne auf regionale Produkte setzt, kann Gartenmöbel und Gartenmöbelzubehör vom schwäbischen Online Shop wählen und die Möblierung in Material und Design an das Gesamtbild der Gartengestaltung anpassen. Wenn möglichst viel Sitzfläche geschaffen werden soll, ohne den Innenraum der Außenfläche zu stark zu beanspruchen, kann eine schmale Eckbank eine gute Lösung sein. Sie passt sich auch ansonsten ungenutzten Räumen an und kann in den Wintermonaten auch als zusätzliche Abstellfläche genutzt werden. 

Auf Balkon und Terrasse können Hochbeete einen eigenen Bereich einnehmen, der im Garten durch bepflanzte Flächen belegt wird. Hochbeete können in der Grundfläche optimal an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden und schmiegen sich so harmonisch in kleine Ecken und tote Winkel ein. Zur Bepflanzung des Hochbeetes sind sowohl verschiedenen Gemüse- und Kräutersorten geeignet als auch blühende Pflanzen. So lässt sich das vorhandene Platzangebot optimal ausnutzen und die grüne Wohlfühloase erhält einen ganz eigenen Charakter.

artengestaltung anpassen. Wenn möglichst viel Sitzfläche geschaffen werden soll, ohne den Innenraum der Außenfläche zu stark zu beanspruchen, kann eine schmale Eckbank eine gute Lösung sein. Sie passt sich auch ansonsten ungenutzten Räumen an und kann in den Wintermonaten auch als zusätzliche Abstellfläche genutzt werden. 

Auf Balkon und Terrasse können Hochbeete einen eigenen Bereich einnehmen, der im Garten durch bepflanzte Flächen belegt wird. Hochbeete können in der Grundfläche optimal an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden und schmiegen sich so harmonisch in kleine Ecken und tote Winkel ein. Zur Bepflanzung des Hochbeetes sind sowohl verschiedenen Gemüse- und Kräutersorten geeignet als auch blühende Pflanzen. So lässt sich das vorhandene Platzangebot optimal ausnutzen und die grüne Wohlfühloase erhält einen ganz eigenen Charakter.

Blühende Farbenpracht bewusst auswählen 

Ein üppige Farbenpracht erfreut im Frühling und Sommer das Auge. Je bunter das Blütenmeer, desto prächtiger erscheint der Garten. In kleinen Außenbereichen und auch auf Terrassen und Balkonen ist die Farbgestaltung allerdings mit Bedacht zu wählen. Wird es hier zu bunt, kann der vorhandene Platz schnell noch begrenzter wirken und zu viele unterschiedliche Blütenfarben schaffen Unruhe und überfrachten den Sichtbereich schnell. 

Eine sorgfältige Auswahl der Pflanzen für die kleine Wohlfühloase kann dagegen optisch mehr Raum schaffen. Knallige Farben wie Rot, Orange oder Gelb strahlen zwar Wärme und Lebensfreude aus und sind deshalb der Inbegriff von Frühling und Sommer, für kleine Außenbereiche sind sie aber nicht sehr gut geeignet. Hier können kühle und unaufdringliche Farbkombinationen ein ruhiges Gesamtbild schaffen und damit kleine Flächen größer wirken lassen. Wunderschöne Farbpaletten ergeben sich zum Beispiel aus zarten Blau- und Violetttönen oder sanftem Rosé in Kombination mit Weiß. Je kleiner der zur Verfügung stehende Platz, desto weniger breit sollte die Farbpalette angelegt sein, aus der die Blütenpracht gestaltet wird. 

Kräftige Farbkontraste lassen sich mit Möbeln oder Bodenbelägen aus dunklem Holz erzeugen. Bei Bodenbelägen oder Wandpaneelen ist es wichtig, eher wenige und dafür große Elemente zu wählen. Zu kleine Gehwegplatten oder Wandverkleidungen lassen das Gesamtbild kleiner und unruhiger wirken.

Den Blick dorthin lenken, wo am meisten Platz ist

Die meisten Gärten, Balkone und Terrassen verfügen über eine kurze und eine lange Seite und bilden damit ein ungleiches Rechteck. Um die Fläche optisch zu vergrößern, sollte der Blick immer auf die längste Achse gelenkt werden. Verfügt ein Balkon beispielsweise über wenig Tiefe aber eine ansehnliche Breite, sollte der Blick des Betrachters gleich beim Betreten auf die Seiten des Balkons fallen. Dies kann zum Beispiel über hübsch dekorierte Hochbeete oder Pflanzkübel erreicht werden. Auch über eine kleine Sitzgruppe, eine gezielt eingesetzte Lichtquelle oder ein Dekohighlight wie einen Brunnen, ein kleines Hochgewächs oder ähnliches lässt sich die Blickrichtung bewusst lenken. 

In quadratisch angelegten Außenflächen kann zusätzliche Weite geschaffen werden, indem die Diagonale betont wird. Das kann zum Beispiel über einen Gartenweg erfolgen oder über die gezielte Platzierung von zwei Highlights in der Gesamtdiagonale. So wird der Blick des Betrachters auf die größte Achse im Außenbereich gelenkt. 

Besonders ansprechend und vielseitig einsetzbar sind so genannte Solitärgewächse. Sie sind ein wunderschöner Blickfang, weil sie je nach Jahreszeit ihre Krone verändern und so immer wieder ein neues Highlight zaubern. 

Bildquelle:
Abbildung 1: @ JillWellington (CCO-Lizenz) / pixabay.com 
Abbildung 2: @ JillWellington (CCO-Lizenz) / pixabay.com 
Abbildung 3: @ nile (CCO-Lizenz) / pixabay.com 

© Schwäbische Post 08.05.2020 09:24
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