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Mehr Struktur und Tiefe

Wie sich kleine Gärten ansprechend gestalten lassen.

Viel Atmosphäre auf wenig Raum: Auch kleinere Gärten, wie sie beispielsweise in städtischen Wohngebieten üblich sind, lassen sich ansprechend gestalten. Wichtig sind ein ausreichender Sichtschutz, eine gut dosierte Bepflanzung sowie vor allem eine Unterteilung in einzelne Elemente. Denn dank dieses Kniffs wirkt die Gartenfläche am Ende größer, als sie ist.

Statt einer durchgehenden Rasenfläche ist also Kreativität gefragt. Beete und nicht zu hohe Gehölze dienen dazu, die vorhandene Fläche zu unterteilen. Das sorgt für mehr Struktur und optische Tiefe. „Die Bepflanzung kann man dabei idealerweise so planen, dass niedrig wachsende Pflanzen näher an Haus und Terrasse angeordnet sind und die Höhe des Grüns zur Grundstücksbegrenzung hin allmählich zunimmt“, erklärt der Stihl-Gartenexperte Jens Gärtner. „Dort dienen Hecken und Büsche gleichzeitig als Blickschutz.“ „Doch“, so der Experte weiter, „müssen diese regelmäßig zurückgeschnitten werden, damit das Grün nicht zu üppig wuchert.“

Kleine Gärten erfordern für die Pflege nur wenige Geräte. Gut geeignet sind in diesem Fall Einstiegsmodelle, praktisch sind Varianten mit Akku. Sie machen das Hantieren mit Verlängerungskabeln überflüssig und bieten viel Flexibilität. Ein bewährtes Mittel, um kleine Gärten reizvoll zu inszenieren, sind außerdem Trockenmauern. Sie lassen sich mit geeigneten Pflanzen wie Färberkamille, Salbei oder Lavendel gestalten. Dabei entsteht zugleich neuer Lebensraum für Bienen und andere Insekten. djd

© Schwäbische Post 19.02.2021 15:57
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