Clevere Mädchen erlernen einen MINT-Beruf

Noch immer sind Friseurin, Kauffrau und Verkäuferin die häufigsten Ausbildungsberufe von Mädchen. Doch wer einen möglichst sicheren Job mit guten Verdienst- und Karrierechancen anstrebt, sollte unbedingt auch über MINT-Berufe nachdenken. Denn sie sind längst nicht mehr nur für Jungen interessant.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Politik und Wirtschaft sind sich einig: Um in den kommenden Jahren dem Fachkräftemangel im naturwissenschaftlich-technischen Bereich entgegenzuwirken, wird das Potenzial von Frauen dringend gebraucht.

Wer als Mädchen/junge Frau das Ende der Schulzeit bereits vor Augen hast und über die berufliche Perspektive nachdenkt, sollte auch einen möglichen MINT-Beruf in Erwägung ziehen.

Drei Gründe für MINT-Berufe:
1. Mehr unbefristete Arbeitsverträge: Nur 7,3 Prozent der MINT-Fachkräfte haben einen befristeten Arbeitsvertrag. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 8,5 Prozent.
2. Mehr Vollzeit: Fachkräfte in MINT-Berufen arbeiten häufiger in Vollzeit als Fachkräfte in anderen Bereichen.
3. Bessere Karrierechancen und höheres Gehalt: Fachkräfte in MINT-Berufen sind häufiger in leitenden Positionen als andere Fachkräfte. Das bedingt auch einen höheren Verdienst.

Übrigens: Akademiker/innen in MINT-Berufen verdienen am meisten.

© Schwäbische Post 31.10.2019 15:39
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