Der erste Schritt zum Traumjob

Worauf beim Verfassen einer Bewerbung unbedingt geachtet werden sollte.

Im Begriff „Bewerbung“ steckt nicht umsonst das Wort „Werbung“ drin – denn in euren Unterlagen sollt ihr ruhig ein bisschen Werbung für euch machen. Schließlich wollt ihr ja den Ausbildungsbetrieb eurer Wahl davon überzeugen, warum gerade ihr die oder der Richtige für die ausgeschriebene Azubistelle seid. Wer ein bisschen fit im Umgang mit PC und Schreibprogrammen ist, hat sicher keine Probleme seine Bewerbungsunterlagen zu gestalten. Manche Unternehmen setzen mittlerweile sogar nur noch auf digitale Bewerbungen, die man über das Internet einreichen muss.

Nicht schludern

Damit das Anschreiben und der Lebenslauf schön ordentlich aussehen, muss man ein paar Formalien beachten. Am besten schaut ihr euch im Internet ein paar Musteranschreiben und -lebensläufe an; die gibt’s zum Beispiel kostenlos auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit. Aber spielt denn die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen wirklich eine so große Rolle? Die Antwort lautet eindeutig: Ja! Denn es kommt nicht nur auf die „inneren Werte“ an, also den Inhalt, sondern auch wie ihr die Infos präsentiert. Denn formale Fehler erwecken oft den Eindruck, dass ihr euch mit den Unterlagen nicht sonderlich viel Mühe gegeben und ein bisschen geschludert habt.

Lasst auf jeden Fall Eltern oder Freunde einen Blick auf eure Unterlagen werfen, bevor ihr sie losschickt – denn wenn man lange an seinem Anschreiben gefeilt hat, übersieht man leicht und schnell Fehler.

Digital zum Wunschberuf

Vor allem größere Unternehmen setzen nur noch auf elektronische Bewerbungen über das Internet. Dabei muss man sich oft zuerst als potentieller Bewerber registrieren und erhält dann einen Account zum Bewerbungsportal des Unternehmens. Dort kann man dann über Auswahlmenüs die Daten eingeben oder den Lebenslauf und das Anschreiben hochladen. Es kann aber auch sein, dass ihr gebeten werdet, eure Unterlagen digital per Mail an den Personalverantwortlichen zu schicken.

Wichtig: Egal ob Bewerberportal oder E-Mail – es wird auch drauf geachtet, wann ihr euer Material eingereicht habt. Wer um halb vier, also mitten in der Nacht, die Mail auf die Reise geschickt hat, muss sich nicht wundern, wenn er im Bewerbungsgespräch gefragt wird, was man so spät noch am PC macht. Deshalb sollte man auch ein bisschen auf die Uhrzeit schauen. Bei manchen Bewerbungsportalen kann es im Extremfall auch sein, dass im Hintergrund die Dauer erfasst wird, wie lange ihr euch in einem bestimmten Bereich der Seite aufgehalten habt.

© Schwäbische Post 17.04.2020 15:08
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