Probleme in der Ausbildung

Verschiedene Möglichkeiten, wo Azubis Unterstützung finden können.
  • Wenn es im Ausbildungsbetrieb Schwierigkeiten gibt, können Azubis sich zum Beispiel an die Beraterinnen und Berater der Handwerks- oder Industrie- und Handelskammern wenden. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-mag -

Während einer Ausbildung kann es zu verschiedenen Schwierigkeiten für die Azubis kommen. Die Gründe dafür können schlechte Noten in der Berufsschule oder auch Konflikte im Betrieb sein. Mit etwas Unterstützung können die Betroffenen aber ihre Ausbildung trotzdem erfolgreich beenden. Welche Möglichkeiten es gibt, erfahren Sie hier.

Wer in der Ausbildung Probleme hat, muss nicht gleich alles hinschmeißen oder die Ausbildung gar abbrechen. Denn es gibt verschiedene Unterstützungsangebote, die betroffene Azubis als Hilfe wahrnehmen können. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit auf ihrem Portal „planet-beruf.de“ hin. Hier gibt es Tipps, wenn Azubis mit Schwierigkeiten im Berufsleben konfrontiert sind.

  • In einem ersten Schritt können sich Auszubildende etwa an Beratungslehrkräfte an der Berufsschule oder den Ausbildungsverantwortlichen im Betrieb wenden. Auch bei der Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer stehen Beraterinnen und Berater als Ansprechpartner bei solchen Problemen zur Verfügung.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die bundesweite Initiative VerA (Verhinderung für Ausbildungsabbrüchen). Ehrenamtliche Helferinnen oder Helfer im Ruhestand stehen Auszubildenden dabei in der Regel für ein Jahr als Mentor zur Seite und unterstützen sie, wenn es zum Beispiel Probleme und Schwierigkeiten im zuständigen Ausbildungsbetrieb gibt. Betroffene Azubis können eine Begleitung und eine Betreuung durch solche erfahrenen Mentoren über die Webseite von VerA (vera.ses-bonn.de), per Mail oder via Telefon anfordern.
  • Bei der Arbeitsagentur können zudem die sogenannten ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) oder eine Assistierte Ausbildung beantragt werden. Bei ersterer bekommen Azubis für mindestens drei Stunden pro Woche etwa Nachhilfe, Unterstützung für die Prüfungsvorbereitung oder bei Alltagsproblemen. Kosten gibt es keine.
  • Während einer Assistierten Ausbildung (AsA) steht Auszubildenden dann auch ein persönlicher Ansprechpartner zur Seite. Jugendliche bekommen zudem auch Nachhilfe. Teilnehmen kann, wer von der Arbeitsagentur vorgeschlagen wird. Am besten sprechen Jugendliche mit den Berufsberatern der Arbeitsagentur oder beim Jobcenter über diese Möglichkeit. dpa
© Schwäbische Post 24.07.2020 16:35
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