Leute im Blick

Leute im Blick

  • Barbara Sukowa: Regie-Unterschied beim Talent, nicht beim Geschlecht. Foto: Jens Kalaene/dpa
  • Fatih Akin schaut alte Filmklassiker im Kino. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
  • Uschi Glas: Corona ist ein „Donnerschlag“ für die junge Generation. Foto: Sven Hoppe/dpa
Fatih Akin Der Hamburger Regisseur („Gegen die Wand“) hat die Zwangspause wegen Corona genutzt, um alte Filmklassiker der 40er- und 50er-Jahre im Kino zu schauen. „Die habe ich zum ersten Mal auf der großen Leinwand gesehen und das war für mich eigentlich das Beste an dieser ganzen Corona-Zeit“, sagte er. Diese alten Filme hätten eine extrem filmische Grammatik und Rhetorik.

Uschi Glas Die Schauspielerin (76) sieht die Corona-Pandemie auch als Zeit des Lernens vor allem für Jüngere. „Wir haben jetzt ja eine Situation, wo sich alle Kinder und Jugendlichen, die noch nie eine Not erlebt haben, einschränken müssen – und das auch lernen müssen. Das war wie ein Donnerschlag, aber immerhin ist es kein Krieg“, sagte sie der Funke-Mediengruppe.

Barbara Sukowa Für die Schauspielerin (70) haben gute oder weniger angenehme Erfahrungen mit Filmemachern nichts mit dem Geschlecht der Regie zu tun. „Ich glaube, ich würde keinen Unterschied machen zwischen Regisseurinnen und Regisseuren“, sagte sie mit Blick auf ihre gut 50 Filme umfassende Erfahrung. Für Sukowa, die in New York lebt, gibt es nur ein Kriterium: „Der Unterschied liegt zwischen Talent und nicht so viel Talent.“
© Südwest Presse 31.07.2020 07:45
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