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Naturschützerin, Geliebte, Mutter

  • Cover von Atwoods Gedichtband „Die Füchsin“. Foto: Berlin Verlag
„Der Report der Magd“ oder die „MaddAddam“-Trilogie: Margaret Atwood ist vor allem für ihre Dystopien bekannt. Ihre Gedichte kennt in Deutschland kaum jemand. Das könnte die Anthologie „Die Füchsin“ ändern. Der Band versammelt Lyrik aus den Jahren 1965 bis 1995, nachgedichtet von bekannten deutschen Autoren wie Ulrike Draesner oder Dagmara Kraus. Ihre Lyrik atmet die Wildnis Kanadas: Tiere und die Natur in allen Erscheinungsformen tauchen in fast allen Gedichten auf. Die Umweltaktivistin macht auch die Zerstörung zum Thema: zum Beispiel in „Elegie auf die Riesenschildkröte“. Politische Lyrik hat selten so berührt. Aber auch als Privatperson, als Liebende und Mutter, drückt sich die Autorin in ihren Versen aus. Die perfekte Einstimmung auf die Frankfurter Buchmesse 2021 – diesmal hoffentlich mit dem Gastland Kanada in Präsenz. jaz

Margaret Atwood: Die Füchsin. Gedichte 1965-1995. Übersetzt von Ann Cotten, Ulrike Draesner u.a., Berlin Verlag, 416 Seiten, 40 Euro.
© Südwest Presse 12.01.2021 07:45
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