Ziel Entspannung: Mit dem Auto in den Urlaub

Nicht ohne mein Auto - rund 66 Prozent der Deutschen verreisen auf vier Rädern. Das macht den Pkw für Urlaubsreisen zum Lieblingsverkehrsmittel der Deutschen. Einfach drauflos zu fahren führt aber mitunter zu Problemen. Nachfolgende Punkte sollten daher auf der To-do-Liste stehen, die man vor der Abfahrt abarbeiten sollte.

Route planen

Nur eine grobe Vorstellung der Strecke reicht für eine gute Routenplanung nicht. Die Anfahrt ist oftmals schon stressig genug - Irrwege sollte man daher nicht auch noch in Kauf nehmen. Daher ist eine gründliche Weganalyse wichtig. Die kann man klassisch per Landkarte durchführen oder moderner mit einem technischen Navigationssystem. Auch moderne Navigations-Apps weisen Urlaubern zuverlässig den Weg. Doch eines ist für die digitale Navigation entscheidend: Das Ladekabel muss mit. Versagt der Akku unterwegs den Dienst, steht der Urlauber sonst schlimmstenfalls im Nirgendwo - ohne Internetzugang und Stromanschluss - und weiß nicht, wohin.

Aber nicht nur die Urlaubsstrecke selbst sollte man im Vorfeld betrachten, sondern sich auch überlegen, wo Pausen oder Umwege nötig sein könnten, beispielsweise für …
 

    • Trink-, Ess- und Toilettenpausen
    • Umleitungen an Stauschwerpunkten
    • Tankstopps

Die richtige Reisezeit

Viele Menschen wollen den ersehnten Urlaubsort möglichst früh erreichen: Um vier Uhr morgens geht es dann los in Richtung Entspannung. Die Fahrt selbst ist dann aber oft das genaue Gegenteil von erholsam. Wer sich in den frühsten Morgenstunden hinters Lenkrad setzt, ist schnell müde, erschöpft und gereizt. "Ausschlafen statt einschlafen", lautet das Motto. Direkt nach der Arbeit ist ebenfalls kein guter Zeitpunkt, um auf eine Reise aufzubrechen. Der Stresspegel ist dann noch zu hoch für eine entspannte Urlaubsfahrt, das Risiko von Fahrfehlern hoch. Gerade von sehr langen Reisen ist nach Feierabend dringend abzuraten.

Auch auf den Abreisetag kommt es an. Direkt am ersten Tag der Schulferien oder an Feiertagen sind die Straßen meist hoffnungslos überfüllt. Schon ein Tag früher oder später aufzubrechen, macht sich im Verkehr bemerkbar.

Das Auto richtig beladen

Kein Urlauber will plötzlich einen Koffer im Nacken haben. Gepäcknetze schützen die Mitfahrer vor fliegender Fracht. Die Insassensicherheit ist aber nicht das einzige Packkriterium. Was man schnell benötigt, sollte auch schnell erreichbar sein: Proviant, Regenschirme und Kosmetikartikel zum Frischmachen sollte man daher nicht nach ganz unten packen.

Größere Gepäckstücke wie Mountainbikes oder Jet-Skis passen natürlich nicht in den Kofferraum. Sie gehören auf einen separaten Anhänger. Und dieser muss sich nahtlos mit dem PKW verbinden. Eine stabile Anhängerkupplung sorgt für eine sichere Verbindung zwischen Fahrzeug und Anhänger.

Zweitschlüssel nicht vergessen

Bei Autos mit Wegfahrsperre muss der Zweitschlüssel mit in den Urlaub. Der Grund: Im Schlüssel befindet sich ein Mikrochip bzw. Transponder. Dieser hebt die Wegfahrsperre auf, sobald der Urlauber ihn in das Lenkradschloss steckt. Ist der Schlüssel defekt, lässt sich die Wegfahrsperre nicht mehr deaktivieren. Ohne Zweitschlüssel rührt sich das Auto dann nicht mehr vom Fleck. Werkstätten vor Ort können den Schlüssel zwar nachmachen, dafür benötigen sie jedoch den Code im Zweitschlüssel.

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© Schwäbische Post 11.02.2020 12:07
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