Landes-Musik-Festival 2021 in Neresheim wird in den Herbst verschoben

Freizeit Aufgrund der Corona-Pandemie wird das Landes-Musik-Festival von Mitte Juni auf Samstag,
18. September 2021 verschoben. Das sind die Hintergründe und das ist geplant. 

  • Hoffen auf den 18. September: Auch beim neuen Termin für das Landesmusikfestival wird der Neresheimer Stadtgarten eine große und wichtige Rolle spielen, wie hier beim begeisternden „Wandelkonzert“ des Landespolizeiorchesters im Spätsommer 2020. Archivfoto: han

Neresheim. Man erinnert sich immer wieder gerne: Die Härtsfeldstadt ist in diesem Jahr Gastgeber des 23. Landes-Musik-Festivals mit dem Motto „Voll im Takt“. In der Bewerbung hatten sich die Neresheimer mit einem super Konzept gegen viele weitaus größere und auch bekanntere Städte durchgesetzt. Die Veranstalter vom Landesmusikverband und die Organisatoren vom Schwäbischen Chorverband und dem Baden-Württembergischen Sängerbund waren und sind begeistert und eigentlich ist es eine tolle Sache für die Stadt. Denn bis zu 15 000 Besucher wurden schon auf den eintägigen Festivals gezählt. Bis Corona kam.

Überlingen 2020 wurde schon kurzfristig abgesagt und für Neresheim hieß es umdenken, neu konzipieren und vor allem kleinere Brötchen backen – und hoffen.

Ursache: Infektionsgeschehen

Jetzt gibt es einen weiteren kleinen Dämpfer: „Schweren Herzens mussten wir den Termin am 20. Juni aufgrund der derzeitigen Lage aufgeben und hoffen jetzt auf den Herbst. Das haben wir beschlossen, bevor wir jetzt in die ganz großen Vorbereitungen eingestiegen wären“, bedauert Bürgermeister Thomas Häfele den neuesten Sachstand in punkto Landes-Musik-Festival. Die Stadt Neresheim, der Veranstalter und die Organisatoren reagieren damit auf das aktuelle Infektionsgeschehen, das voraussichtlich Großveranstaltungen dieser Art zu diesem Zeitpunkt unmöglich machen wird. Aber immerhin: Noch bleibt Hoffnung. Denn das Großereignis für Neresheim wurde nicht ganz abgesagt, sondern vorerst einmal auf den Herbst 2021 verschoben. Genaues Datum wäre dann Samstag, 18. September. „Damit verbinden wir die Hoffnung, das Ganze vielleicht auch wieder in einem etwas größeren Rahmen durchzuführen. Natürlich nicht so, wie es in den vergangenen Jahren war“, schaut der Bürgermeister schon mal ein wenig in die Zukunft.

Wie bisher angedacht und auch üblich, sind die Spielorte für das Festival auch im Herbst größtenteils im Freien geplant. Lediglich Beiträge von Ensembles mit sehr leisen Instrumenten, die Verleihung der Conradin-Kreutzer-Tafel durch das Land Baden-Württemberg sowie das Abschlusskonzert am Abend würde eventuell indoor abgehalten werden.

Neben der Hauptbühne am Marienplatz und voraussichtlich einer weiteren am Bahnhofsgelände soll auch der neue und weitläufige Neresheimer Stadtgarten eine wichtige Rolle spielen. Hier plant die Landesmusikjugend ein Rahmenprogramm speziell für Kinder und Familien. Hinsichtlich der Bewirtung baut die Stadt weiterhin auf die Unterstützung der Vereine und bitte auch bei der Veranstaltung im Herbst um tatkräftiges Engagement. Aber jetzt erst mal ganz fest die Daumen drücken, dass es klappt.

© Schwäbische Post 01.04.2021 19:30
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