Ansturm auf Wintersportorte: Polizei räumt Piste bei Göppingen

Polizei Ulm: In mehreren Regionen mussten Beamte am Sonntag und Montag wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung einschreiten.

  • Symbolbild: Pixabay

Ulm. Das Polizeipräsidium Ulm berichtet, dass am Sonntag die meisten Sport- und Ausflugsziele im Bereich  Ulm teils überlaufen waren.

Heidenheim:

An einem Lift bei Gerstetten und beim Eselsburger Tal sei es laut Polizeiinformationen trotz vieler Menschen zu keinen unerlaubten Ansammlungen gekommen.    

Ulm:

Bei einem Lift bei Westerheim stellte die Polizei vereinzelt kleinere Gruppen fest. Die Beteiligten trennten sich selbstständig, als sie die Polizei bemerkten. Deshalb konnten die Beamten es dort bei ermahnenden Durchsagen per Lautsprecher belassen. Gleiches galt für einen Lift bei Laichingen, der mit Genehmigung der Stadt in Betrieb war. Dort reichten, laut Polizeimeldung, Lautsprecherdurchsagen ebenfalls aus. Die Polizei musste jedoch mehrere Falschparker anzeigen.  

Göppingen:

Ausflugsziele im Bereich Wiesensteig, insbesondere im Schöntal und beim Filsursprung, seien bereits gegen Mittag gut ausgelastet oder gar überlastet gewesen. Nicht im Sinne der Vorschriften verhielten sich mehrere Besucher eines Liftes bei Treffelhausen. Dort waren Schilder mit Hinweisen auf die Corona-Regeln aufgestellt. Manche Uneinsichtigen interessierte das offenbar wenig, so die Polizei. Sie rissen die Schilder einfach aus dem Boden und warfen sie weg. Insgesamt waren zwischen 1.500 und 2.000 Schneebegeisterte auf die Piste, schätzt die Polizei. Mehrere Menschen fanden sich auch in größeren Gruppen zusammen und tranken Alkohol. Die Polizei räumte deshalb die Piste. Nach Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Ansprachen verließen die Besucher den Platz. Dabei kam es zu Verkehrsbehinderungen. Der Bürgermeister machte sich vor Ort ein Bild. Aufgrund der hohen Personenanzahl war eine Ahndung von Verstößen vor Ort nicht möglich. Die Polizei führt aber Ermittlungen, um Anzeigen im Nachhinein zu ermöglichen. Lokale Brennpunkte wird die Polizei mit ihren Partnern verstärkt im Auge behalten und Verstöße konsequent ahnden. 

Am Montag tummelten sich erneut wenige hundert Menschen auf dem Hang. Deshalb griffen Betreiber, Bürgermeister und Polizei wieder ein. Mit Lautsprecherdurchsagen forderten sie die Menschen auf, den Skihang zu verlassen. Die meisten der Besucher kamen der Aufforderung auch nach. Der Betreiber hat gegenüber der Polizei bereits bekräftigt, dass er die Nutzung seines Hanges nicht dulden möchte und ihn deshalb absperren will.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei, die Anreise in beliebte Sport- oder Ausflugsgebiete zu überdenken. In jedem Fall sollte Abstand gehalten werden.   

© Schwäbische Post 04.01.2021 17:18
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Kommentare

Weber

Arschgeige schrieb am 04.01.2021 um 20:10

Freude bei den Beörden wenn man Erfolge und stolz Zahlen bei Corona-Verstößen melden kann.

Fakt ist: In Grundrechtseinschränkungen ist man schnell aber beim Impfen, Impfstoff bestellen und die Bevölkerung zu versorgen geht gar nix und man hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. 

Aber die Presse und das Fernsehen loben das auxh noch....

Mit solch dummem Geschwätz ist der Name Programm.

Arschgeige

Freude bei den Beörden wenn man Erfolge und stolz Zahlen bei Corona-Verstößen melden kann.

Fakt ist: In Grundrechtseinschränkungen ist man schnell aber beim Impfen, Impfstoff bestellen und die Bevölkerung zu versorgen geht gar nix und man hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. 

Aber die Presse und das Fernsehen loben das auxh noch....

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