Fasziniert von Computern

Eine Ausbildung zum Fachinformatiker bei FNT bedeutet, mit viel Teamarbeit einen abwechslungsreichen Beruf mit besten Zukunftsperspektiven zu erlernen.
  • Auszubildende bei FNT in Ellwangen: Unter den Programmierern finden sich alles Bildungsqualifikationen. Engagement und Freude an der Aufgabe sind entscheidend. Foto: FNT

„FNT Command“, so heißt das Produkt, das im Zentrum der Arbeit bei der FNT GmbH steht. Dieses Produkt immer besser zu machen, daran arbeitet auch Christoph Vieweg mit. Der 20-Jährige ist Angestellter der FNT GmbH, bei der er auch seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung – auch Softwareentwickler oder Programmierer genannt – gemacht hat.

FNT Command erklärt er, ist eine Software, die man sich wie die Verwaltung einer großen Firma vorstellen kann. Mit ihr lassen sich große IT-Infrastrukturen dokumentieren. Da immer wieder neue Produkte entwickelt werden, muss auch die Software ständig weiterentwickelt werden.

„Programmieren ist ein bisschen wie Kuchenbacken“, vergleicht Christoph. Jeder Programmierer bringe seine Zutat ein, gemeinsam werde ein Kuchen daraus. Weil dazu viel Teamarbeit nötig ist, sei Kommunikation im Unternehmen sehr wichtig. Ordnung und Struktur sind bei Hardware, Software und in der Firma entscheidend, wenn alles funktionieren soll.

Computer haben Christoph schon immer fasziniert. „Seit der dritten Klasse habe ich an PCs rumgeschraubt“, sagt er. Bis heute ist er ein „case modder“, ein Gehäusebastler geblieben, der PCs aus einzelnen Komponenten zusammenbaut und optimiert. Irgendwann in der neunten Klasse hat er sich gefragt: „Was macht eigentlich die Firma, deren Gebäude im Wasser steht?“ Der FNT-Firmenhauptsitz in Ellwangen fußt auf freiliegenden Betonstelzen über einem Fischteich. Über die Recherche auf der Homepage lernte er das Unternehmen kennen und bewarb sich mit einem guten Hauptschulzeugnis. Danach setzte er noch die zehnte Klasse drauf und machte die mittlere Reife.

Ob Haupt- oder Realschulabschluss, Abi oder Studium, unter den Programmierern finden sich alles Bildungsqualifikationen.

Programmieren ist ein bisschen wie Kuchenbacken.

Christoph Vieweg

Auf Mathe, Deutsch und Englisch komme es an. „Mathe wegen der Logik, Deutsch für die Dokumentation und Englisch ist die internationale Sprache für die Quellcodes“, erklärt Christoph. Die Programmiersprachen muss man erlernen, wie eine Fremdsprache.

Aber das ist keine Voraussetzung, sondern Inhalt der Ausbildung. „Ich bin da ganz blank hergekommen“, sagt Christoph. Man sollte engagiert sein, Freude am Thema haben und dran bleiben“, rät er. pm/wom

Mehr zur Firma FNT unter www.fntsoftware.com

© Schwäbische Post 29.06.2017 17:01
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