Gut gerüstet für die Zukunft

Der Fördertopf für altersgerechte Modernisierungen ist gut bestückt. Die Umbauten werden nicht erst gefördert werden, wenn körperliche Einschränkungen sie notwendig machen.
  • Der Einbau bodenebener, schwellenloser Duschbereiche kann über die KfW-Programme gefördert werden. Foto: djd/Geberit

Für das Jahr 2020 sind 100 Millionen Euro in den Fördertopf für altersgerechte Modernisierungen eingestellt. Wichtig für Verbraucher ist es, zu wissen, dass die Umbauten nicht erst gefördert werden, wenn körperliche Einschränkungen sie notwendig machen. Schon in jüngeren Jahren ist es möglich, zur Finanzierung auf die Förderprogramme der KfW für die altersgerechte Modernisierung zurückzugreifen. Bis zu 6.250 Euro können Haus- und Wohnungsbesitzer bekommen, wenn sie ihr Heim auf den Standard „altersgerechtes Haus“ bringen. Fachkundige Unterstützung bei der Planung des neuen Bads und der Beantragung der Fördergelder bieten deutschlandweit viele Sanitärfachbetriebe, die sich auf die Planung und Umsetzung von Generationenbädern spezialisiert haben.

Förderung ist nicht vom Lebensalter abhängig

Wer sein Bad zugunsten von mehr Komfort umbauen möchte, muss nicht auf modernes Design verzichten. Er findet heute zahlreiche Produktlösungen, die nicht nur funktional überzeugen, sondern auch chic aussehen. Ein gutes Beispiel ist der bodenebene Duschbereich. Er ermöglicht schwellenlosen Zugang, vergrößert die Bewegungsfreiheit und schafft unabhängig vom Lebensalter mehr Komfort sowie ein modernes, großzügiges Ambiente. Die Hersteller bieten dafür unterschiedliche Lösungen. Rutschhemmende Duschflächen integrieren sich schwellenlos in den umliegenden Boden. Durchgängig geflieste Duschbereiche lassen sich mit reinigungsfreundlichen Duschrinnen in verschiedenen Designs gestalten. Alternativ kann die Entwässerung auch in die Vorwand verlegt werden. Toilettenlösungen können bei Bedarf vom Sanitärprofi ohne Eingriffe in die Bausubstanz und vorhandene Fliesen in der Höhe verstellt werden. So lässt sich die Sitzhöhe in späteren Lebensabschnitten ohne aufwendige Umbauten oder zusätzliche Sitzringe anpassen.

Bewegungsfreiheit schafft Komfort und Großzügigkeit

Auch am Waschplatz lässt sich mehr Bewegungsfreiheit einplanen. Die Verlegung des Siphons unter Putz oder Waschtische, die den Abfluss nach hinten in die Vorwand verlegen, bieten Beinfreiheit, wenn man das Becken im Sitzen nutzen möchte. Sie haben alternativ den Vorteil, dass Unterschränke ohne Siphon-Unterbrechung eingesetzt werden können. Das schafft mehr Stauraum. Bei einer Komplettmodernisierung kann der Sanitärfachbetrieb Vorrüstungen für künftige Hilfen mit geringem Zusatzaufwand einbauen. Dazu gehören unsichtbar hinter der Wand eingebaute Montageplatten, sie machen es möglich, später Haltegriffe, Duschsitze oder Stützklappgriffe nachzurüsten, ohne in die Bausubstanz eingreifen zu müssen. djd

© Schwäbische Post 17.04.2020 15:08
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