Zwei wichtige Projekte für Hofen beschlossen

Infrastruktur Mit diesen Themen hat sich der Hofener Ortschaftsrat in der jüngsten Sitzung beschäftigt.

Aalen-Hofen. Die Planungen für zwei Projekte hat der Hofener Ortschaftsrat in seiner Sitzung genehmigt. Beide Planungen sollen aber noch einmal mit für den Rat wichtigen Ergänzungen erweitert werden.

Für das „Gewerbegebiet Staudenfeld/Westlich Kellerhaus“ stellten Baubürgermeister Wolfgang Steidle und Ingrid Stoll-Haderer, Leiterin des städtischen Planungsamtes, den überarbeiteten Bebauungsplan vor. Die verkehrliche Erschließung sei noch einmal verbessert worden und auch die Begrünung sei ergänzt worden, sagte Steidle. Die bestehende Verbindungsstraße werde als Stichstraße ausgebaut und mit einem Kreisverkehr mit Abzweigen in beide Gebiete versehen. Zudem werden Anbindungen auf die umliegenden landwirtschaftlichen Nutzflächen geschaffen. Ingrid Stoll-Haderer ergänzte, dass ein älterer Birnbaum und das dort stehende Feldkreuz jetzt erhalten werden und entlang der L 1029 und auf der Nordseite des Gewerbegebiets Begrünung entstehen werde. Das Gewerbegebiet werde zweigeteilt, ein Teil werde Mischgebiet mit Wohn- und Gewerbebebauung, ein Teil werde ausgelegt für reine Gewerbebebauung mit zwei größeren Betrieben. Auf Anregung des Ortschaftsrates werde eine verbesserte Verbindung für den landwirtschaftlichen Verkehr nach Oberalfingen geprüft. Er müsste sonst ein Stück auf der zukünftig mit zusätzlichen Abbiegespuren versehenen L 1029 fahren, was alle Räte und Ortsvorsteher Christian Wanner als schwierig ansahen. Mit dieser Änderung genehmigte der Rat die Änderung des Bebauungsplans und seine Auslegung einstimmig.

Umbau der Oberalfinger Ortsdurchfahrt: Die Planerin Melanie Vesel vom Büro Stadtlandingenieure Ellwangen und Stefan Pommerenke vom Stadtplanungsamt erläuterten den Stand. Man habe alle Grundstücksprobleme geklärt und gewünschte Änderungen in den Plan eingebaut. So werde der Gehweg jetzt von den zukünftig barrierefreien Bushaltestellen am Gewerbegebiet Letten Richtung Dorf bis zur Hubertuskapelle auf der linken Seite, statt wie geplant auf der rechten Seite laufen, was eine Anregung aus dem Rat war. Die Fahrbahn werde dort zwischen 4,5 und fünf Meter breit, der Gehweg bis auf eine Stelle etwa zwei Meter breit. Am zukünftigen Dorfplatz werde der Verkehr durch Kennzeichnung beruhigt, hier wechselt der Gehweg dann bis zum Bruckweg auf die rechte Seite. An mehreren Stellen werden Bäume an den Gehweg gebaut. Hier forderten Ortsvorsteher und Ortschaftsräte eine Nachbesserung, denn der Gehweg müsse bis zur Hirtengasse fortgeführt werden. Insgesamt kosten die Baumaßnahmen 1,3 Millionen Euro, die Zusage für Zuschüsse liegt laut Steidle noch nicht vor. Der Rat stimmte den Plänen einstimmig zu.

Stefan Pommerenke erläuterte, dass der Breitbandausbau für Goldshöfe beantragt sei. Die Leerrohre sollen demnach 2021 verlegt werden.

© Schwäbische Post 04.02.2020 21:49
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