Winterreifen erhöhen die Sicherheit

Grip Nebel am frühen Morgen, rutschiges Laub auf den Straßen: Der Herbst hält im Straßenverkehr so manche gefährliche Situation bereit. Vorausschauende Autofahrer steigen daher frühzeitig auf Winterreifen um.
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Die Bereifung für die kalte Jahreszeit ist nicht erst bei Eis und Schnee von Vorteil. Bereits bei Außentemperaturen von sieben Grad Celsius und weniger sind die speziellen Gummimischungen den Sommerreifen in Sachen Grip und Sicherheit überlegen. Damit die Winterreifen ihre Funktion zuverlässig erfüllen können, sollten sie aber noch gut in Schuss sein. Autofahrer können selbst feststellen, ob neue Reifen notwendig sind.

Profiltiefe und Reifenalter

Das erste, entscheidende Kriterium ist natürlich die Reifenprofiltiefe. Der Gesetzgeber schreibt ein Limit von mindestens 1,6 Millimetern vor. Experten der Reifenhersteller und der Automobilklubs empfehlen, Winterreifen deutlich früher zu erneuern – etwa bei vier Millimetern Profiltiefe. „Jeder Millimeter mehr bedeutet eine bessere Haftung und kürzere Bremswege bei schwierigen Straßenverhältnissen. Deshalb sollten Autofahrer regelmäßig die Profiltiefe überprüfen“, empfiehlt Maren Höfler von Reifendirekt.de.

Besonders einfach ist dies mit einer 1-Euro-Münze möglich: Verschwindet deren goldener Rand komplett im Profil, sind die Reifen noch benutzbar. Für exaktere Werte sorgen Messschieber, die es für wenig Geld im Fachhandel gibt.

Ein zweites Kriterium ist das Reifenalter. Der ADAC beispielsweise rät dazu, Winterreifen nach spätestens sechs Jahren zu erneuern, selbst wenn das Profil noch ausreicht. Wie alt die Bereifung bereits ist, können Autofahrer an der sogenannten DOT-Nummer auf der Reifenflanke ablesen. Die Angabe „DOT2619“ beispielsweise bedeutet, dass der Reifen in der 26. Kalenderwoche des Jahres 2019 hergestellt wurde.

Die passende Reifengröße

Ebenfalls auf den Reifen ist deren Dimension ablesbar, mit Angaben wie „205/65 R16“. Welche tatsächlich aufs eigene Auto passen, können allerdings nur die wenigsten Verbraucher aus dem Stegreif beantworten. Für schnellen Durchblick sorgt etwa ein Online-Reifenfinder. Wenige Angaben zum Fahrzeug reichen aus, um eine passende Auswahl zu erhalten – bis hin zu den aktuellen Testsiegern. Die Reifen kann man direkt online ordern und dann bequem bei einem Servicepartner in der Nähe montieren lassen. Wem auch die Optik wichtig ist, der kann sich übrigens für Kompletträder mit attraktiven Alufelgen entscheiden. Häufig sind diese heute lackiert und verfügen somit über eine gute Schutzschicht, der Eis, Salz und Schmutz im Winter nichts anhaben können. djd

© Schwäbische Post 04.10.2019 15:44
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Kommentare

Häberle & Pfleiderer

leider kein Wort zum richtigen Reifendruck ??? 

und die richtige Lagerung, während der Demontage ...

wesentlich wichtiger als das Datum  !

oder geht es wieder mal darum ,dem Handel zum VERKAUF neuer Reifen zu helfen ?