Filigrane Treppen, die den Raum vergrößern

  • Foto: Perfekte Passgenauigkeit für Treppen aus Naturstein. Holzmeier Treppen
Freitragende Treppen, auch Bolzentreppen genannt, haben etwas Leichtes, Lichtdurchflutetes. Sie wirken dezent und fügen sich in den Raum gut ein. Sie fallen nicht auf und wirken wesentlich filigraner als voluminöse Treppenkonstruktionen. Sie lassen sich freundlicher begehen und sind nach einer Imprägnierung gut sauber zu halten. Leider hat sich in den letzten Jahren die Nachfrage etwas verringert. Doch freitragende Treppen bieten viele Vorteile.

Als freitragende Treppe bezeichnet man solche Konstruktionen, deren tragendes Element nicht gleich auf den ersten Blick erkennbar ist. Mit dieser Treppenvariante schafft man durch gut versteckte Halterungen einen schwebenden Eindruck. Freitragende Treppen verzichten auf der Innenseite auf Wangen oder Tragholme. An der Wand werden sie direkt im Mauerwerk verankert. Zwischenpodeste und Wendelungen können ebenso freitragend gestaltet werden und lassen sich problemlos in den Treppenlauf integrieren. Die Auflagepunkte befinden sich auf der Innenseite oben und unten, daher wird keine weitere Stütze benötigt. Der Raum wirkt größer, offener und luftiger.

Treppen sind heutzutage nicht mehr nur nützlich, sondern gelten auch als Gestaltungselement. Umso wichtiger ist es, dass sie sich in den Wohnraum integrieren. Freitragende Treppen wirken aufgrund ihrer Offenheit und Leichtigkeit besonders hochwertig und modern. Sie schaffen aber auch zusätzlichen Platz, da der wuchtige Unterbau fehlt. Es können Möbel oder dekorative Gegenstände platziert werden und den Wohnraum auflockern. Spielt man dann noch mit einer geschickt angebrachten Beleuchtung, ist eine freitragende Treppe an Eleganz nicht zu überbieten.

Einen weiteren Vorteil bieten freitragende Treppen aus Naturstein. Sie sind langlebig und strapazierfähig. Trotz Stein als Material liefern sie ein Höchstmaß an Licht, Weite und Tiefe, auch bei kleineren Räumlichkeiten. Es gibt keine Fugen oder Nischen, die Reinigung erfolgt wesentlich schneller und einfacher als bei herkömmlichen Treppen. Die Pflege bringt bereits die Imprägnierung beim Einbau mit sich und muss nur gelegentlich erneuert werden. Dabei ist der Einbau auch noch nachträglich möglich und muss nicht zwingend im vorhandenen Treppenhaus erfolgen. Ist zum Beispiel ein Dachausbau geplant und eine stabile Treppe soll in den neu gewonnen Raum führen, ist eine platzsparende, freitragende Bolzentreppe die richtige Wahl.

Sollte doch einmal ein Schaden auftauchen, sind die einzelnen Stufen dann aber auch innerhalb weniger Minuten ausgetauscht. Das spart Kosten. Doch normalerweise sollte eine freitragende Steintreppe lebenslang Freude im Eigenheim bringen, denn sie ist unglaublich belastbar und übererfüllt jeden Sicherheitsstandard. Auf alle Fälle sollte man mit der Montage einen Fachmann beauftragen, denn dieser sorgt für die pünktliche Lieferung und den passgenauen Einbau. Ansonsten ist der Verkehr in den eigenen vier Wänden für Tage blockiert.

Beliebte Materialien für freitragende Steintreppen sind Marmor oder Granit. Die beiden Natursteine sind klassisch, elegant und zeitlos, eignen sich aufgrund des abwechslungsreichen Facettenreichtums auch für eine lange Lebensdauer. Die Investition rechnet sich also über die Jahre, lässt aber nie optische Langeweile aufkommen. Granit tut sich als Material für Treppen besonders hervor. Er lässt sich nach Kundenwunsch gestalten und wertet die Treppe optisch schon auf. Als strapazierfähiger Treppenbelag ist er auch leicht zu reinigen und hält hohen Belastungen Stand. Viele Bauherren favorisieren Naturstein gegenüber Kunstfliesen, Holz oder PVC. Das gilt auch bei Belagtreppen, Außentreppen und Fensterbänken.

Ihr Ansprechpartner vor Ort: Holzmeier Treppen

© Schwäbische Post 21.07.2016 09:16
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