Ein gutes Lebensgefühl mit Wintergärten

  • Foto: Wintergärten werden nach Kundenentwurf individuell gefertigt. Metallbau Wiedemann GmbH
Wintergärten bringen Tag für Tag Licht, Wärme und damit auch ein gutes Lebensgefühl ins Haus. Je nach Verwendungszweck können sie auch die eigenen vier Wände um einen weiteren Raum vergrößern. Damit der Traum vom Wohnen in der Natur nicht zum Albtraum wird, sind ein paar Dinge zu beachten.

Bevor der Wintergarten gebaut wird, sollte man sich Gedanken über seine Nutzung machen. Soll er als ein erweiterter Wohnraum ganzjährig nutzbar, ein lichtdurchflutetes Esszimmer oder eine Blumeninsel sein? Je nach den konkreten Anforderungen sollte die Beratung eines Fachmannes auf die individuellen Wünsche ausgerichtet sein. Denn unterschiedliche Bedürfnisse bringen auch unterschiedliche Ausstattungsmerkmale mit sich. Für einen zusätzlichen Wohnraum benötigt man eine hochwärmegedämmte Konstruktion mit 2- oder 3-fach Verglasung. Wird der Wintergarten im Winter nur an schönen Tagen genutzt, empfiehlt sich eine ungedämmte Konstruktion, die günstiger zu haben ist.

Beim Kauf gilt es außerdem zu beachten, dass der Berater umfassend über Belüftung, Beschattung und die optimale Ausnutzung der baulichen Gegebenheiten berät. Für die Belüftung stehen Dachfenster an erster Stelle. Dachfenster be- und entlüften den Wintergarten schnell und effektiv.
Die heiße Luft, die nach oben steigt, wird durch eine Querlüftung nur ungenügend und langsam aus dem Raum transportiert und es kommt zu einem unerwünschten Zugeffekt.

Als Beschattung sollte man unbedingt eine Innen- oder Außenmarkise anbringen, um ein Wohlfühlklima im Wintergarten zu schaffen und die Pflanzen und Möbel zu schützen. Sinnvoll ist es auch, über eine Verglasung mit Sonnenschutzglas nachzudenken, wenn beispielsweise der Wintergarten eine Spezialanfertigung ist, bei der Beschattungen über Markisen oder Raffstore nur erschwert zu realisieren sind. Dachfenster, Rollläden, Raff- oder Innenstores: All diese Einrichtungen können mit einem Motorantrieb ausgerüstet werden. Eine Fernbedienung ermöglicht dann die komfortable Anpassung an die witterungsbedingten Gegebenheiten. Vor der Errichtung des heiß ersehnten Wintergartens kann durch vorausschauende Planung die Installation bestmöglich vorbereitet werden.

Öffnungselemente sollten im Wintergarten zwei Funktionen erfüllen. Natürlich zuerst einmal ein komplettes Öffnen über eine bestimmte Breite. Viele Varianten besitzen gleichzeitig eine Kippfunktion, die eine Belüftung auch gewährleistet, wenn der Wintergarten nicht dauerhaft besetzt ist, ohne dass durch Personen oder Tiere ein Zugang in den Wintergarten möglich ist. Ob Schiebe-Kipp-Türe oder Fenster, Faltschiebetüren, Schiebe-Drehflügel, Schiebetüren oder Dreh-Kipp-Fenster und-Türen, für jeden gibt es die passende Lösung. Für Kaltwintergärten bieten sich auch Ganzglaselemente an, die einen freien Blick in die Natur ermöglichen.

Für den Kauf eines Wintergartens sollte auf alle Fälle ein Fachhändler zu Rate gezogen werden. Er berät umfassend und drängt nicht zur sofortigen Unterschrift. Käufer sollten sich Zeit lassen, die Fragen sammeln und notieren, sie beim vor-Ort-Termin stellen und sich nicht auf Haustürgeschäfte einlassen. Seriöse Fachhändler beraten auch gerne zwei oder drei Mal, denn viele Fragen entstehen erst im Laufe eines ersten Beratungsgesprächs und nach einer erneuten Bedenkzeit. Auch ein Besuch der Ausstellung beim Fachhändler kann weiterhelfen. Viele Betriebe bieten auch eine Besichtigung vor Ort an. Ein Servicemitarbeiter des Fachbetriebs sollte jederzeit zur Verfügung stehen, egal ob bei der Planung, während der Bauphase oder auch, wenn Mängel auftreten. Werden all diese Punkte beachtet, wird der Wintergarten zur Wohlfühloase – und nicht zum Albtraum.

Iha Ansprechpartner vor Ort: Metallbau Wiedemann GmbH

© Schwäbische Post 21.07.2016 09:45
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