30.000 Besucher werden wieder erwartet

Mit der feierlichen Eröffnung der Technikmesse wird am Sonntag, 11 Uhr, der Kalte Markt auf dem Schießwasen offiziell eröffnet. Lokale Aussteller, aber auch Firmen aus ganz Süddeutschland sowie dem benachbarten Ausland präsentieren sich auf der großen Leistungsschau.
  • Die Stadtwerke Ellwangen informierten 2017 an ihrem Stand unter anderem über erdgasangetriebene Autos. Foto: AK
  • Die Ausstellung „Haus, Garten, Landwirtschaft“ ist im Außenbereich der Technikmesse am Schießwasen aufgebaut. Foto: AK

Ellwangen. Der Kalte Markt steht vor der Tür, alles ist angerichtet und ganz Ellwangen und weit darüber hinaus ist schon voller Vorfreude. Mit der Technikmesse wird den Besuchern ein echter Veranstaltungshit geboten, der mit einer Fülle an Angeboten und Aktionen aufwartet.

Am Sonntag, 7. Januar wird die Messe um 11 Uhr durch Oberbürgermeister Karl Hilsenbek und mit donnernden Böllerschüssen der Schützengilde eröffnet. Die Technikmesse sorgt fast jedes Jahr für neue Besucherrekorde. Rund 30.000 Gäste werden mittlerweile über die vier Tage gezählt. In den Messezelten herrscht jeden Tag Hochbetrieb, denn schließlich gibt es viele interessante Produktneuheiten und Verkaufsschlager zu entdecken und es locken jede Menge Schnäppchen und Sonderangebote.

Messe mit eigenem Charme

Die Technikmesse auf dem Kalten Markt ist ein beliebter Treffpunkt, man tauscht sich aus, fachsimpelt miteinander und genießt den speziellen, ganz eigenen Charme der Messe in vollen Zügen. Das Interesse seitens der Händler und Gewerbetreibenden an der Messe ist enorm und hat mittlerweile solche Dimensionen angenommen, dass man vor drei Jahren die Zahl der ohnehin nicht gerade kleinen Messezelte um ein weiteres auf vier aufstockte.

Zudem sind die Ausstellungsflächen eher knapp geschnitten. „Die Warteliste mit Interessenten, die aus Platzgründen nicht zum Zuge kommen, ist in diesem Jahr allerdings erheblich kleiner als in den Vorjahren. Viele Firmen und Betriebe haben bereits für 2018 volle Auftragsbücher. Eine Teilnahme lohnt daher nicht für sie“, erklärt Thomas Steidle vom Ordnungsamt, bei dem die Fäden für die Organisation zusammenlaufen.

Dennoch könnten trotz des großen Zuspruchs die Tage für das vierte Ausstellerzelt auf der Technikmesse gezählt sein. Das Zelt kam im Rahmen des Stadtjubiläums dazu. Ein weiteres Zelt bedeutet aber auch zusätzliche Kosten. Überlegungen, wie künftig die Messe aufgestellt wird, werden bereits intensiv von der Stadt Ellwangen vorangetrieben.

Gut beheizte Hallen

Insgesamt haben sich 94 Aussteller in den Hallen angemeldet, hinzu gesellen sich 60 weitere im Außenbereich, die sich an der Ausstellung „Haus, Garten, Landwirtschaft“ beteiligen. In gerade einmal zwei Wochen ist alles aufgebaut und sozusagen „bezugsfertig“. Die Hallen sind immer gut beheizt, sodass die Gäste sich auch von dieser Seite her wohlfühlen können. Die Teilnehmer der Technikmesse kommen aus ganz Deutschland, vorwiegend aus dem süddeutschen Raum sowie aus Österreich und Polen.

Erstes Stimmungsbarometer

Die ganze Stadt wartet schon auf den leckeren Langreser Käse.

Thomas Steidle

Die Technikmesse – jedes Jahr die erste große Leistungsschau in Ostwürttemberg – ist für viele das erste Stimmungsbarometer der Wirtschaft für das junge Jahr. Auf dem Schießwasen können sich die Gewerbetreibenden im optimalen Licht einem großen Publikum präsentieren. Die Wirkung der Messe strahlt noch weit bis ins Jahr hinein. Oftmals werden zunächst lose Kontakte zwischen Besuchern und Ausstellern geknüpft.

Der Branchenmix ist breit gefächert und reicht von Schreiner, Zimmerer, Inneneinrichtungen, Dach- und Fassadenbau, Metallbau, Sanitär, über Autohäuser, Fahrschulen und Versicherungen, Gartenbau, bis hin zu Wellness und Insektenschutz.

Ellwanger Energietage

Dem Thema Energie- und Energieeinsparung wird besondere Beachtung geschenkt auf der Messe. Bei den „Ellwanger Energietagen“ stellen Betriebe und Unternehmen ihre Produkte und Neuheiten auf dem Energiesektor vor und geben beispielsweise wertvolle Tipps zu Energieeffizienz und Energieeinsparmöglichkeiten. Gebäudesanierungen, Energieberatung und moderne Heizkonzepte stehen im Fokus. Es werden optimierte Wärmedämmungen präsentiert und Photovoltaik und Solaranlagen vorgestellt.

So schmeckt die Ostalb

Die Aktionstage der heimischen Landwirtschaft „So schmeckt die Ostalb“ findet bereits zum neunten Mal statt. Es werden Spezialitäten und Köstliches direkt vom Hof den Gästen angeboten. „Dabei wird auch aufgezeigt, wie lecker, hochwertig und frisch die Produkte aus der Region sind“, streicht Thomas Steidle heraus.

Die Schweinemast und die Ferkelaufzucht haben die Landwirte dieses Jahr zu ihrem Leitthema gemacht. Ob Ferkelchen im Außenbereich präsentiert werden, hängt jedoch von der Witterung ab. Die Aktion „Frag doch mal den Landwirt – Schweinezucht auf der Ostalb“ ergänzt das Angebot und ist neu im Programm.

Eine Delegation der Partnerstadt Langres ist in der Halle D mit einem Verkaufsstand vertreten. „Die ganze Stadt wartet schon auf den leckeren Langreser Käse und weitere lokale Spezialitäten, die an ihrem Stand verkauft werden“, erklärt Thomas Steidle weiter. Großes Bedauern herrscht darüber, dass die Abordnung aus Abbiategrasso kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. In der Halle D ist auch noch das südosteuropäische Kulturinstitut vertreten und wird regionale Produkte feilbieten. Und natürlich machen auch die Stadt Ellwangen und das Magische Dreieck wieder gemeinsame Sache und es wird kräftig die Werbetrommel gerührt. AK

© Schwäbische Post 03.01.2018 16:58
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