Leserbeitrag von In my humble opinion

B 29: Landwirte ärgern sich über zu schmale Brücke ( P-GT vom 25.07.2020 )

>Das Regierungspräsidium berufe sich allerdings auf das Planfeststellungsverfahren. Es sei so gebaut worden, wie in der Planung vorgesehen.<

Eine solche Aussage ist ja wohl der Abschuss.

Der Hohn wäre es gewesen, wenn es dazu geheißen hätte: "Warum habt ihr euch denn nicht rechtzeitig beschwert"?

Ein solches bräsiges Verhalten lässt ja wohl nur den Schluss zu, dass man als mehr oder weniger betroffener Bürger sich solche Planungen von Verwaltungen und Behörden eingehend zu Gemüte führen und im Zweifel ( "das verstehe ich aber nicht" ) dann Einspruch einlegen muss, um den Preis, dass sich die Maßnahme noch mehr verzögert. Aber warum muss der Bürger bei solchen 'Planungen' auch noch die 'Experten' überprüfen? Es dauert ( siehe Nordumfahrung Heubach ) ja angeblich 6 Jahre, um die Papierarbeit zu machen, und nur 2 Jahre, um die Straße dann körperlich zu bauen. Ich will mal ätzen: Wenn man diese Planungen ausdrucken würde, könnte man wohl mit dem erzeugten Papier die gesamte Neubaustrecke belegen.

Andererseits gibt es aber Beispiele, wo auch frühzeitige Hinweise von Betroffenen mit dem Hinweis 'alles nach Vorschrift' abgebürstet wird, und dann Jahre später zur Korrektur des Planungs- und Ausführungsfehlers beiläufig ein Sortierfahrstreifen bei der Herrgottsruhkapelle gestrichen werden soll, um den von der B29 kommenden Lkw einen vernünftigen Abbiegeradius bauen zu können.

© In my humble opinion 26.07.2020 02:27
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