Lesermeinung

Zu den Bürgerinitiativen in Unterkochen:

(...) Wer ist nun wofür und wer ist wogegen? Mir scheint, dieselben Akteure, die eine teilweise Öffnung der Schättere-Trasse von Aalen aufs Härtsfeld für Radfahrer zu verhindern versuchen, mit der Begründung von Naturschutz und Erhalt der Arten, haben kein Problem damit, gleichzeitig eine landschaftsfressende Ortsumfahrung von Unterkochen für den Autoverkehr zu fordern.

Das ist doch angesichts des Klimawandels eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Für weniger Autoverkehr braucht es neben einem besseren ÖPNV auch Anreize für mehr Fahrradverkehr, und dafür auch gute und sichere Radwege in Unterkochen.

Am wenigsten werden neue Straßen gebraucht – das zeigt die Erfahrung.

© Schwäbische Post 17.06.2020 12:17
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Kommentare

In my humble opinion

>Für weniger Autoverkehr braucht es neben einem besseren ÖPNV...<

Klar, am Ortseingang steigen die Lkw in den ÖPNV ein und am Ortsende steigen die Lkw wieder aus dem ÖPNV aus und fahren dann alleine weiter.

>Am wenigsten werden neue Straßen gebraucht – das zeigt die Erfahrung.<

Welche Er'fahr'ung?
Und in dem Fall geht es nicht um eine 'neue' Straße, sondern um eine 'andere' Straße, eine, die den Durchgangsverkehr aus dem Ort 'raushält.

In my humble opinion

Furbo schrieb am 18.06.2020 um 14:45

Wenn schon Wortklauberei, dann bitte richtig: ...

Na, dann klauben wir mal.

Es gibt den Pkw ( Personenkraftwagen ) und den Lkw ( Lastkraftwagen ), beides sind 'Automobile' ( Kurzform 'Auto' ), als Bezeichnung für ein sich 'selbst Bewegendes' ( mittels 'Motor' = 'Beweger' ) und nicht durch einen 'Traktor' ( 'Zieher' ) oder Tiere gezogene Teile mit Rädern.

Eine Ortsumfahrung für Unterkochen ist insofern eine 'neue' Straße, als sie tatsächlich neu gebaut werden muss, sie ist insofern eine 'andere' Straße, wenn dafür die zur Zeit existierende Straße ab- und zurückgebaut wird.

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Gepostet um 15.14 Uhr

Furbo

In my humble opinion schrieb am 17.06.2020 um 16:12

>Für weniger Autoverkehr braucht es neben einem besseren ÖPNV...<

Klar, am Ortseingang steigen die Lkw in den ÖPNV ein und am Ortsende steigen die Lkw wieder aus dem ÖPNV aus und fahren dann alleine weiter.

>Am wenigsten werden neue Straßen gebraucht – das zeigt die Erfahrung.<

Welche Er'fahr'ung?
Und in dem Fall geht es nicht um eine 'neue' Straße, sondern um eine 'andere' Straße, eine, die den Durchgangsverkehr aus dem Ort 'raushält.

Wenn schon Wortklauberei, dann bitte richtig:

Das Wort "Autoverkehr" bedeutet "durch Autos entstehender Straßenverkehr". Da ein Lkw (=Lastkraftwagen) nach Definition kein Auto ist, zählen diese nicht zum "Autoverkehr" dazu.

Die "landschaftsfressende Ortsumfahrung von Unterkochen" ist, Stand heute, noch nicht gebaut und somit eine neue Straße und keine "andere".

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