Lesermeinung

Zu den vergangenen Wahlen in den USA:

Was ist aus der Vorzeige-Demokratie in der USA geworden? Ein jämmerlicher Präsident, der seine Abwahl nicht wahrhaben will. Ein Lügner und Betrüger, Rassist, ein Mann der den Klimawandel verniedlicht, der sein Volk mit der Corona-Pandemie alleine lässt. Der die Nähe von Rechtsradikalen und Verschwörungstheoretiker sucht. Dem in mehreren Fällen eine Anklage wegen sexueller Belästigung und Vergewaltigung droht. Es ist kaum zu glauben, den wollten wirklich 70 Millionen Amerikaner zum Präsidenten haben? Wie steht es bei uns in Deutschland mit dem Demokratieverständnis? Hier demonstrieren die sogenannten Querdenker Hand in Hand mit Reichsbürgern, Nazis, Rechtsextremen und Verschwörungstheoretikern gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie als ob es diese gar nicht geben würde. Halten Plakate hoch mit der Aufschrift: „Merkel-Diktatur“. In Belarus werden Demonstranten und Journalisten von der Polizei nieder geknüppelt. In Stuttgart, Berlin und Leipzig ist es umgekehrt, da werden die Polizisten und Journalisten von den Demonstranten angegriffen und verletzt. Wo ist jetzt die Demokratie und die Diktatur?

Und mitten drin immer die AfD. Eine rechtspopulistische Partei die ihre Führung mit Rechtsextreme, Nazis und Rassisten garniert, wie Trump. Die den Klimawandel leugnen, wie Trump. Die die Corona Pandemie kleinreden, wie Trump. Die am liebsten eine Mauer um Deutschland bauen wollen, wie Trump zwischen Mexiko und USA. Die in den Parlamenten durch ihr rüpelhaftes Benehmen und destruktive Politik auffallen, wie Trump. Für mich ist das keine Alternative für Deutschland, sondern eine Anhäufung fundamentaler Dummköpfe. Aber auch hier laufen zigtausend Menschen denen hinterher. Das soll noch einer verstehen, ich nicht.

© Schwäbische Post 18.11.2020 22:11
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Kommentare

tsh

Karin Hofmann schrieb am 23.11.2020 um 16:52

Hallo tsh,

Sie haben mich hier zitiert, ich antworte darauf: Der Unterschied, wahrscheinlich, zu Ihren und MEINEN links: Meine links sind ohne Werbung für...irgendeine...Organisation oder für "Gemeinschaften", sie stehen für keine Meinung von Privatmenschen, die irgendetwas zu sagen haben. Meine links sind neutral, wie z.B. der link zum CO2-Ausstoss der Limousinen unserer Politiker. Das ist der Unterschied.

Danke für die Aufklärung! Ich dachte immer, Spiegel, Zeit, etc. sind MEDIEN. Dabei sind das - wie ich nun von Ihnen lernen darf - "Gemeinschaften" oder "Privatmenschen die irgendwas zu sagen haben".

Auf eine Antwort der Schwäpo warte ich noch.

Karin Hofmann

tsh schrieb am 23.11.2020 um 11:54

Da hätte ich grundsätzlich nichts dagegen, wenn Sie (die Schwäpo) das auch grundsätzlich so machen würde. Da aber andere Leserbriefschreiber andere Medien verlinken dürfen (Frieder Kohler, Karin Hofmann,...), bin ich doch etwas erstaunt. Bitte löschen Sie - im Sinne der Gleichbehandlung - dann ALLE Kommentare, in denen andere Medien verlinkt werden. Sonst muss ich annehmen, dass diese Zensur sich persönlich gegen mich richtet!

Hallo tsh,

Sie haben mich hier zitiert, ich antworte darauf: Der Unterschied, wahrscheinlich, zu Ihren und MEINEN links: Meine links sind ohne Werbung für...irgendeine...Organisation oder für "Gemeinschaften", sie stehen für keine Meinung von Privatmenschen, die irgendetwas zu sagen haben. Meine links sind neutral, wie z.B. der link zum CO2-Ausstoss der Limousinen unserer Politiker. Das ist der Unterschied.

tsh

Janika Debler schrieb am 23.11.2020 um 10:49

Wir bitten um Entschuldigung für die späte Antwort. Der Kommentar hat gegen unsere Richtlinien, keine werblichen Inhalte zu veröffentlichen, verstoßen. Dazu zählen auch Verlinkungen zu anderen Medien.

Da hätte ich grundsätzlich nichts dagegen, wenn Sie (die Schwäpo) das auch grundsätzlich so machen würde. Da aber andere Leserbriefschreiber andere Medien verlinken dürfen (Frieder Kohler, Karin Hofmann,...), bin ich doch etwas erstaunt. Bitte löschen Sie - im Sinne der Gleichbehandlung - dann ALLE Kommentare, in denen andere Medien verlinkt werden. Sonst muss ich annehmen, dass diese Zensur sich persönlich gegen mich richtet!

Janika Debler Redakteur

tsh schrieb am 22.11.2020 um 22:18

Keine Antwort seitens Schwäpo? Auch eine Antwort.... Für mich heisst das, dass man hier zwar irgendwas behaupten darf,  seine Meinung aber nicht durch Quellen belegen darf. Schade!

Wir bitten um Entschuldigung für die späte Antwort. Der Kommentar hat gegen unsere Richtlinien, keine werblichen Inhalte zu veröffentlichen, verstoßen. Dazu zählen auch Verlinkungen zu anderen Medien.

tsh

tsh schrieb am 20.11.2020 um 21:42

Warum wurde mein Kommentar gelöscht / zensiert? Nur weil ich Links gesetzt habe, die gewisse hier getätigte Aussagen widerlegen?

Keine Antwort seitens Schwäpo? Auch eine Antwort.... Für mich heisst das, dass man hier zwar irgendwas behaupten darf,  seine Meinung aber nicht durch Quellen belegen darf. Schade!

Frieder Kohler

Karin Hofmann schrieb am 21.11.2020 um 13:20

Hallo Herr Kohler,

aus  "Zeit-online" zur wahren Situation in den USA und den schwarzen Wählern des angeblichen "Rassisten" zur Information:

"Nachwahlbefragungen zeigen, dass Donald Trump nicht nur bei schwarzen Männern und Frauen, sondern auch bei Latino-Wählern gegenüber 2016 zugelegt hat. 18 Prozent der schwarzen Wähler gaben laut einer Datenerhebung von CNN Trump ihre Stimme – fünf Prozentpunkte mehr als noch vor vier Jahren. Bei den schwarzen Frauen konnte er seinen Stimmenanteil von vier auf acht Prozent sogar verdoppeln.
Zugegeben, diese Zahlen bewegen sich auf einem niedrigen Niveau, aber insgesamt holte Trump den höchsten Stimmenanteil eines Republikaners bei Nicht-Weißen seit 1960 – knapp jeder Vierte in dieser Wählergruppe stimmte für Trump, knapp vier Prozent mehr als noch 2016".

Ich blicke nicht nur in den SPIEGEL, sondern bin seit Jahrzehnten (zur Zeit kein ABO) Leser der ZEIT . Mich reizte doch nur Ihr "no-go", Frau Hofmann.  Eine "Analyse der Ursache des Versagens der Menschheit (auch in den USA) ohne Scheuklappen ist notwendig die korrekte Erkenntnis zu gewinnen wie es weiter gehen kann." Diesen Link kann ich im Moment nicht liefern, doch die Meinung anderer Menschen war und ist für mich schon immer Entwicklungshilfe und ermöglicht den Abbau eigener "Scheuklappen", Gesundes Wochenende!

Karin Hofmann

Frieder Kohler schrieb am 21.11.2020 um 12:33

Doch rassistische Bemerkungen ziehen sich durch sein Leben – als Unternehmer und als Politiker. 

Hallo Herr Kohler,

aus  "Zeit-online" zur wahren Situation in den USA und den schwarzen Wählern des angeblichen "Rassisten" zur Information:

"Nachwahlbefragungen zeigen, dass Donald Trump nicht nur bei schwarzen Männern und Frauen, sondern auch bei Latino-Wählern gegenüber 2016 zugelegt hat. 18 Prozent der schwarzen Wähler gaben laut einer Datenerhebung von CNN Trump ihre Stimme – fünf Prozentpunkte mehr als noch vor vier Jahren. Bei den schwarzen Frauen konnte er seinen Stimmenanteil von vier auf acht Prozent sogar verdoppeln.
Zugegeben, diese Zahlen bewegen sich auf einem niedrigen Niveau, aber insgesamt holte Trump den höchsten Stimmenanteil eines Republikaners bei Nicht-Weißen seit 1960 – knapp jeder Vierte in dieser Wählergruppe stimmte für Trump, knapp vier Prozent mehr als noch 2016".

Karin Hofmann

Hans-Jürgen Pfitzenmaier schrieb am 21.11.2020 um 10:23

Trump ist für mich ein no-go. 

Hallo Herr Pfitzenmaier,

Trump kann ein no-go sein. Darüber kann man diskutieren. Aber zum Ausgangsthread von Herrn Schips:

Trump öffentlich, in den Medien, abgedruckt, als RASSISTEN zu bezeichnen IST ein NO-GO, IST Hetze und am Rande des Erlaubten. 

 

Hans-Jürgen Pfitzenmaier

Karin Hofmann schrieb am 20.11.2020 um 18:48

Hallo Herr Pfitzenmaier,

"fühlen Sie sich von Herrn Schips gefragt"?

J A  ! Und ich denke, das darf ich, auch ungefragt. Wenn er wenig Zustimmung erfährt wird er damit klarkommen müssen und kann darüber nachdenken. 

...also ICH gehe nicht auf die Strasse, bin nicht auf DIESER Strasse und ich bin NICHT ahnungslos!!! Aber hier liege ich richtig: Der Begriff "Rassist" bedeutet etwas und ist eine Straftat. Wenn wir Deutschen glauben das Recht zu haben einen (immer noch amtierenden!), von Bürgern eines Landes gewählten Präsidenten mit diesem Wort zu beschimpfen, dann frage ich mich wie weit weggerissen, dumm, verschwörerisch, böse, kleine Bürgerlein unseres Landes "Gerichtsurteile" über einen Präsident fällen, der gewählt wurde und zwar auch von Afroamerikanern und der: TROTZDEM Rassist ist? Aber: Das ist Deutsch: Deutschtum. Deutschdünkel. Deutschwissen. Deutschmacht. SIE! Danke. 

Trump als Rassisten zu bezeichnen ist ein NO-GO! 

Hallo Frau Hofmann, in Ihrer Beschreibung von mir ist Ihnen ein großer Fehler unterlaufen. ich bin froh, in Deutschland zu leben, weil es mir gut geht und das Geschrei über unsere Staatsführung nur von Randkruppen zu hören ist. Trump ist für mich ein no-go. Und wie Sie mit Menschen umgehen, die nicht Ihr Lied singen- ein NO-GO. Versuchen Sie doch einmal , Ihren Kommentar auf dieser Seite ohne Ihre agressive Art zu beurteilen.

tsh

Warum wurde mein Kommentar gelöscht / zensiert? Nur weil ich Links gesetzt habe, die gewisse hier getätigte Aussagen widerlegen?

Karin Hofmann

Hans-Jürgen Pfitzenmaier schrieb am 20.11.2020 um 18:40

Auch in Deutschland gehen Massen von Ahnungslosen auf die Strasse, in der Annahme, sie liegen richtig. 

Hallo Herr Pfitzenmaier,

"fühlen Sie sich von Herrn Schips gefragt"?

J A  ! Und ich denke, das darf ich, auch ungefragt. Wenn er wenig Zustimmung erfährt wird er damit klarkommen müssen und kann darüber nachdenken. 

...also ICH gehe nicht auf die Strasse, bin nicht auf DIESER Strasse und ich bin NICHT ahnungslos!!! Aber hier liege ich richtig: Der Begriff "Rassist" bedeutet etwas und ist eine Straftat. Wenn wir Deutschen glauben das Recht zu haben einen (immer noch amtierenden!), von Bürgern eines Landes gewählten Präsidenten mit diesem Wort zu beschimpfen, dann frage ich mich wie weit weggerissen, dumm, verschwörerisch, böse, kleine Bürgerlein unseres Landes "Gerichtsurteile" über einen Präsident fällen, der gewählt wurde und zwar auch von Afroamerikanern und der: TROTZDEM Rassist ist? Aber: Das ist Deutsch: Deutschtum. Deutschdünkel. Deutschwissen. Deutschmacht. SIE! Danke. 

Trump als Rassisten zu bezeichnen ist ein NO-GO! 

 

Hans-Jürgen Pfitzenmaier

Karin Hofmann schrieb am 20.11.2020 um 17:40

Sehr geehrter Herr Schips,

eine Frage: Warum ist Trump für Sie ein Rassist? Er hat die Grenze zu Mexiko geschlossen, weil zu viele Kriminelle illegal, ungehindert, einwanderten. Er hat bei Straftaten gegen einen schwarzen Straftäter die gleiche Gewalt angewandt, die er gegenüber einem Weissen angewandt hätte.

Und zur Wahl 2020:

Nachwahlbefragungen zeigen, dass Donald Trump nicht nur bei schwarzen Männern und Frauen, sondern auch bei Latino-Wählern gegenüber 2016 zugelegt hat. 18 Prozent der schwarzen Wähler gaben laut einer Datenerhebung von CNN Trump ihre Stimme – fünf Prozentpunkte mehr als noch vor vier Jahren. Bei den schwarzen Frauen konnte er seinen Stimmenanteil von vier auf acht Prozent sogar verdoppeln.

Trump hat sich für Minderheiten eingesetzt UND für Schwarze, deshalb haben sie ihm die Stimme gegegeben.

Mit dem Wort "Rassist" sollten Sie vorsichtiger umgehen!

Noch Fragen, Herr Schips?

Hallo Frau Hofmann, fühlen Sie sich von Herrn Schips gefragt. Das hat er noch seiner Stellungnahme nicht nötig. Es ist schlimm genug, dass er so wenig Zustimmung erfährt. Wenn Trump von 8 % der schwarzen Frauen gewählt wird, befreit ihn nichts vom Vorwurf, Rassist zu sein. Auch in Deutschland gehen Massen von Ahnungslosen auf die Strasse, in der Annahme, sie liegen richtig. Sie Frau Hofmann, glauben, bei jedem Thema die Wurzel zu kennen. Oft liegen Sie ja auch richtig, aber in dieser Beurteilung von Trump liegen Sie vollkommen falsch. Allein "america first"und sein Verhalten in diese Richtung entlarvt ihn. Ich habe allerdings keine Fragen an Sie. Bleiben Sie gesund.

Karin Hofmann

tsh schrieb am 20.11.2020 um 18:23

Trump hat zumindest etliche rassistische Aussagen getätigt....

https://www.wmn.de/lifestyle/entertainment/rassistische-aussagen-von-donald-trump-id13096

Lifestyle und entertainment ist immer zu etwas gut... ich hole mir dort meine Kosmetiktips.

Karin Hofmann

Sehr geehrter Herr Schips,

eine Frage: Warum ist Trump für Sie ein Rassist? Er hat die Grenze zu Mexiko geschlossen, weil zu viele Kriminelle illegal, ungehindert, einwanderten. Er hat bei Straftaten gegen einen schwarzen Straftäter die gleiche Gewalt angewandt, die er gegenüber einem Weissen angewandt hätte.

Und zur Wahl 2020:

Nachwahlbefragungen zeigen, dass Donald Trump nicht nur bei schwarzen Männern und Frauen, sondern auch bei Latino-Wählern gegenüber 2016 zugelegt hat. 18 Prozent der schwarzen Wähler gaben laut einer Datenerhebung von CNN Trump ihre Stimme – fünf Prozentpunkte mehr als noch vor vier Jahren. Bei den schwarzen Frauen konnte er seinen Stimmenanteil von vier auf acht Prozent sogar verdoppeln.

Trump hat sich für Minderheiten eingesetzt UND für Schwarze, deshalb haben sie ihm die Stimme gegegeben.

Mit dem Wort "Rassist" sollten Sie vorsichtiger umgehen!

Noch Fragen, Herr Schips?

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