Lesermeinung

Zum Artikel „Demos vor Heimen für Senioren“, erschienen in der GT am Mittwoch, 30. Dezember:

Angemeldete Demonstrationen können mit Auflagen der zuständigen Behörden versehen werden! Es ist schäbig mit Megaphon vor Seniorenheimen unmittelbar demonstrieren, besser gesagt manipulieren zu dürfen!

© Schwäbische Post 30.12.2020 21:41
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Kommentare

Karin Hofmann

W Dan schrieb am 04.01.2021 um 16:52

Vielleicht sind sich die Verantwortlichen doch nicht ganz sicher bezüglich der Impfwirkung?

Erstmal das. Schlimmer noch: Das Coronavirus ist mutiert, es gibt die Variante B.1.1.7, die in GB schon zuschlägt und auch in D schon nachgewiesen wurde, hochgradiger ansteckend ist und weitaus schlimmer verläuft. Bei Entwicklung des jetzigen Impfstoffs konnte diese Variante zum Schutz nicht berücksichtigt werden. 

In der Grippesaison 2017/18 sind mehr Menschen als gewöhnlich trotz Grippeschutzimpfung an der Influenza verstorben. In dieser Saison war der trivalente Impfstoff nicht wirksam, da er nicht das hauptsächlich kursierende Influenza-Virus der B/Yamagata-Linie abgedeckt hat.

Insofern wird es schwer werden die Covid-19-Infektionszahlen und die Todesrate durch die jetzige verfügbare Impfung in den Griff zu bekommen. Es bleibt also nur der ganz große Lockdown incl. Schulen und Kitas. Schau`n wir mal.

W Dan

Karin Hofmann schrieb am 04.01.2021 um 16:03

C H A P E A U  !

Gerade deshalb, mit diesem niedrigen Bestand, sollte es wichtig sein als ERSTES unser medizinisches Personal und Rettungskräfte zu impfen um ärztliche Hilfe zu gewährleisten.

Vielleicht sind sich die Verantwortlichen doch nicht ganz sicher bezüglich der Impfwirkung?

W Dan

In my humble opinion schrieb am 04.01.2021 um 15:45

Seit April scheinen sich unsere 'Verantwortlichen' im Wohlgefühl des 'Sieges über Corona' gesuhlt zu haben, wobei damals schon die zweite Welle im Herbst befürchtet wurde. Es war bekannt, wie groß die Bevölkerungszahl ist ( auch wenn sich mancher nicht impfen lassen würde ), es war bekannt, welche potentiellen Impfstoffe in Arbeit sind und welche besonderen Anforderungen ( Kühlung ) diese stellen, es waren die Produktionskapazitäten bekannt und dass man die Impfstoffe nicht mit Fingerschnippen und Fußaufstampfen hervor zaubern kann. Man hat viel Geld für wirtschaftliche Hilfsmaßnahmen ausgegeben ( gut ) und hat versäumt, einen Bruchteil der Summe für eine ausreichende Anzahl ( vielleicht aber auch zu viele ) von Impfdosen auszugeben, für Impfstoffe, die man bei Überzahl an arme Länder hätte verschenken können. Nun kommen die Impfstoffe vor Ort an und wenn man den Zahlen glauben kann, werden von den zu wenigen Impfdosen nicht mal alle verimpft, weil es an Kapazitäten dafür zu fehlen scheint. Und doch denkt man schon darüber nach, aus der Flasche mit 5 Dosen doch 6 zu ziehen, zu verdünnen, und auch den Zeitraum für die zweite Impfung zu strecken, wobei meines Wissens verboten ist, die Reste aus einer Ampulle mit den Resten aus einer anderen Ampulle zu mischen, um daraus eine vollwertige Impfung zu machen.

Sie sehen also, auch ich übe Kritik, aber auf einer anderen Ebene, einer, die uns alle betrifft, wie ich meine. Die Hanseln, die sich auf den Marktplatz stellen und "querdenken", sind eine zu vernachlässigende Größe, es gibt immer einen natürlichen Prozentsatz, der nicht verstehen will oder kann, was wichtig ist und was nicht.

Und genau da sehe ich unser Problem, bedingt durch fehlende Weitsicht und fehlendes Wissen .

Was hätte/hat man im Mai Juni zu hören bekommen wenn die Maßnahmen nicht gelockert hätte, wenn man schon für August einen harten Logdown beschlossen hätte. Und ich befürchte so geht es uns dieses Jahr wieder, es gibt ja einen Impfstoff da kann ja nichts mehr passieren.

Wenn weiterhin täglich jeder Neuinfizierte gezählt wird lässt es sich recht einfach ausrechnen wenn wir bei 82 Mill Einwohnern durch sind.

Zu den Versäumnissen hab ich den Eindruck viele wissen nicht mehr dass produzieren Zeit benötigt und eben nicht von heute auf morgen alles produziert werden kann. Da der Impfstoff EU weit gemeinsam bestellt wird, unser italienischen Freunde beschweren sich ja eh schon Deutschland hätte sich vorgedrängt, und die Anzahl der Hersteller sehr begrenzt ist, sind eben für jedes Land nur entsprechende kleinere Teilmengen verfügbar.

Aber wie schon richtig bemerkt, wir kommen ja auch mit dem impfen nicht nach, denn auch da gehen viele davon aus ab heute wird geimpft morgen ist alles erledigt.

Karin Hofmann

In my humble opinion schrieb am 04.01.2021 um 15:45

Seit April scheinen sich unsere 'Verantwortlichen' im Wohlgefühl des 'Sieges über Corona' gesuhlt zu haben, wobei damals schon die zweite Welle im Herbst befürchtet wurde. Es war bekannt, wie groß die Bevölkerungszahl ist ( auch wenn sich mancher nicht impfen lassen würde ), es war bekannt, welche potentiellen Impfstoffe in Arbeit sind und welche besonderen Anforderungen ( Kühlung ) diese stellen, es waren die Produktionskapazitäten bekannt und dass man die Impfstoffe nicht mit Fingerschnippen und Fußaufstampfen hervor zaubern kann. Man hat viel Geld für wirtschaftliche Hilfsmaßnahmen ausgegeben ( gut ) und hat versäumt, einen Bruchteil der Summe für eine ausreichende Anzahl ( vielleicht aber auch zu viele ) von Impfdosen auszugeben, für Impfstoffe, die man bei Überzahl an arme Länder hätte verschenken können. Nun kommen die Impfstoffe vor Ort an und wenn man den Zahlen glauben kann, werden von den zu wenigen Impfdosen nicht mal alle verimpft, weil es an Kapazitäten dafür zu fehlen scheint. Und doch denkt man schon darüber nach, aus der Flasche mit 5 Dosen doch 6 zu ziehen, zu verdünnen, und auch den Zeitraum für die zweite Impfung zu strecken, wobei meines Wissens verboten ist, die Reste aus einer Ampulle mit den Resten aus einer anderen Ampulle zu mischen, um daraus eine vollwertige Impfung zu machen.

C H A P E A U  !

Gerade deshalb, mit diesem niedrigen Bestand, sollte es wichtig sein als ERSTES unser medizinisches Personal und Rettungskräfte zu impfen um ärztliche Hilfe zu gewährleisten.

In my humble opinion

Karin Hofmann schrieb am 04.01.2021 um 13:08...

Wissen Sie, das war nun ziemlich einfach, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, ein klein wenig Erinnerungsvermögen hat, den Text liest und ernst nimmt, dazu braucht's keinen Detektiv.

Allgemein formuliert:
Sie haben eine Vorstellung von einer Angelegenheit im Kopf und auf Basis Ihres Wissens und Erfahrung 'übersetzen' Sie das in Wörter und tippen die ein - so lange ist das Ihr Text. Mit dem Absenden und wenn ich ihn dann lese, ist es 'mein' Text, ich übersetze die Wörter entsprechend meines Wissens und Erfahrung in meine Vorstellung ... und die wird eine andere als die Ihre sein und wenn ich dann antworte ...

Insofern sollte man immer bedenken, dass Wörter und Aussagen eine ungewollte Wirkung haben können.

Wir scheinen aber im Grunde nicht gegensätzlicher Ansichten zu sein, allerdings liegt mein Schwerpunkt der Kritik anders.

Seit April scheinen sich unsere 'Verantwortlichen' im Wohlgefühl des 'Sieges über Corona' gesuhlt zu haben, wobei damals schon die zweite Welle im Herbst befürchtet wurde. Es war bekannt, wie groß die Bevölkerungszahl ist ( auch wenn sich mancher nicht impfen lassen würde ), es war bekannt, welche potentiellen Impfstoffe in Arbeit sind und welche besonderen Anforderungen ( Kühlung ) diese stellen, es waren die Produktionskapazitäten bekannt und dass man die Impfstoffe nicht mit Fingerschnippen und Fußaufstampfen hervor zaubern kann. Man hat viel Geld für wirtschaftliche Hilfsmaßnahmen ausgegeben ( gut ) und hat versäumt, einen Bruchteil der Summe für eine ausreichende Anzahl ( vielleicht aber auch zu viele ) von Impfdosen auszugeben, für Impfstoffe, die man bei Überzahl an arme Länder hätte verschenken können. Nun kommen die Impfstoffe vor Ort an und wenn man den Zahlen glauben kann, werden von den zu wenigen Impfdosen nicht mal alle verimpft, weil es an Kapazitäten dafür zu fehlen scheint. Und doch denkt man schon darüber nach, aus der Flasche mit 5 Dosen doch 6 zu ziehen, zu verdünnen, und auch den Zeitraum für die zweite Impfung zu strecken, wobei meines Wissens verboten ist, die Reste aus einer Ampulle mit den Resten aus einer anderen Ampulle zu mischen, um daraus eine vollwertige Impfung zu machen.

Sie sehen also, auch ich übe Kritik, aber auf einer anderen Ebene, einer, die uns alle betrifft, wie ich meine. Die Hanseln, die sich auf den Marktplatz stellen und "querdenken", sind eine zu vernachlässigende Größe, es gibt immer einen natürlichen Prozentsatz, der nicht verstehen will oder kann, was wichtig ist und was nicht.

Karin Hofmann

In my humble opinion schrieb am 03.01.2021 um 21:02

Haben Sie doch oder wie sonst soll ich das verstehen:

Ostalbkreis? Wo wurde denn, außer der alten Dame im Seniorenheim St. Elisabeth (medienwirksam), überhaupt geimpft? Haben andere Impfungen überhaupt schon begonnen? Wann sollen sie beginnen? Keiner weiss was. Verzögerungen, da zuerst das schriftliche Einverständnis von Betreuern oder Angehörigen eingeholt werden muss, das dauert. Dann werden wir sehen was passiert.

Ihre Vorstellung von "Impfpriorität" in allen Ehren, aber nehmen Sie es doch erst mal einfach so, wie es ist: Menschen über 80 kommen zuerst dran. Alles andere kommt danach.

Sehr geehrter Sherlock Holmes,

Sie waren lange "hinter mir her", jetzt haben Sie den "Täter"/mich gestellt! Sie haben diesen Absatz meiner Kritik gefunden. Ein Kommissar ist an Ihnen verloren gegangen (vielleicht sollten Sie den Beruf wechseln?). Aber: Es geht hier nicht um Mord, sondern um Meinungsfreiheit und Demokratie.

Es geht um einen " Täter"/mich, der die Impfungen sinnvoll findet, aber die jetzigen Maßnahmen nur in einigen Punkten hinterfragt und Kritik dazu äussert, auch wegen Bedenken an dem zu schnell entwickelten Impfstoff und der Hinterfragung wer zuerst geimpft werden sollte...

...er wird durch sachliche Kritikkommentare zum

Impfgegner, Conora-Leugner, Psychopathen, Demonstrant, zum Schluß noch zum Terrorist und politisch Verdächtigen. In irgendeine Schiene muss man ihn ja einordnen. 

Es wäre an der Zeit auch eine Demo der Menschen zu organisieren, die einfach nur Kritikpunkte an einigen der jetzigen Maßnahmen haben um diese vorbringen zu können. Damit endlich unserem unendlich dauernden Flickenteppich der Maßnahmen (die nichts bringen) der einzelnen Bundesländer, dem Versagen bei der Impfstoffbestellung, dem Versagen der "Kontaktbeschränkung", während Demos in der Nacht und Skigebiete für die Massen geöffnet sind, Einhalt geboten wird.

Es geht i.M. nicht nur um die Impfung in Altenheimen, die vorgezogen wird, (für mich immer noch die Versuchskaninchen) statt das Personal als ERSTES zu impfen. Denn, letztendlich herrschte in Altersheimen schon Besuchsverbot von Angehörigen. Trotzdem fanden massenhaft Infektionen statt und viele alte Menschen mussten, leider, sterben. Ursache: Infektion durch das Personal!

Dieses Thema anzusprechen ist anscheinend ein Problem.

Die Presse muss sich natürlich hüten, die Sache/die Wahrheit, auf den Punkt zu bringen.

"Drah di net um, der Kommissar geht um..."

In my humble opinion

Karin Hofmann schrieb am 03.01.2021 um 19:35

..hab ich das? Hab ich nicht. Wo haben Sie das gelesen? ...

Haben Sie doch oder wie sonst soll ich das verstehen:

Ostalbkreis? Wo wurde denn, außer der alten Dame im Seniorenheim St. Elisabeth (medienwirksam), überhaupt geimpft? Haben andere Impfungen überhaupt schon begonnen? Wann sollen sie beginnen? Keiner weiss was. Verzögerungen, da zuerst das schriftliche Einverständnis von Betreuern oder Angehörigen eingeholt werden muss, das dauert. Dann werden wir sehen was passiert.

Ihre Vorstellung von "Impfpriorität" in allen Ehren, aber nehmen Sie es doch erst mal einfach so, wie es ist: Menschen über 80 kommen zuerst dran. Alles andere kommt danach.

Karin Hofmann

In my humble opinion schrieb am 03.01.2021 um 17:00

Sie können keine Untätigkeit der Impfteams annehmen, nur weil vielleicht das Landratsamt übers Wochenende und über die Feiertage "das Licht ausgemacht hat" oder weil die Presse nicht in allen Einzelheiten darüber berichtet.

..hab ich das? Hab ich nicht. Wo haben Sie das gelesen? Verwechslung? Aber, gut:

Last and least, last and least, last and least...,

in all meinen Kommentaren ging es mir NICHT um den verzögerten Beginn der Impfungen in Altersheimen sondern um die Impfungen von geschäftsunfähigen, z.Teil dementen und/oder bettlägerigen Menschen Ü90 in Altersheimen aus ethischer Sicht und die unbeantwortete Frage: Was passiert, wenn ein Angehöriger die Impfung verweigert? Das ist klar zu verstehen/zu lesen.

Meiner Meinung nach hätten die ersten Impfdosen die verfügbar waren anders eingesetzt werden müssen und das meine ich ernst:

Als ERSTE unsere Politikspitzen, die, die das Land führen. Bundeskanzlerin, Gesundheits-,Finanz-, Verteidigungsminister...Wenn diese ausfallen haben wir das größte Problem. Wir brauchen diese Politiker in diesem Katastrophenfall und um andere wichtige Entscheidungen zu fällen und zwar gesund.

Als ZWEITE das Personal, Ärzte, Schwestern, Pfleger in den Kliniken. (Notfallaufnahme, Operationen...) Wir brauchen diese zur Versorgung der kranken Patienten, gerade jetzt in der Pandemie. Wir können es uns nicht weiterhin leisten durch Corona-Erkrankungen oder Quarantänemaßnahmen nur mit 1/3 der Besetzung zu arbeiten. Das kann Menschenleben kosten.

Als DRITTE alle die, die in helfenden, rettenden Berufen arbeiten: Rettungssanitäter, Feuerwehr, THW, Polizisten, Pflegekräfte in Altersheimen, niedergelassene Ärzte und deren Helfer.

Meiner Meinung nach brauchen als Erstes diese Menschen Impfschutz weil ohne sie unser ganzes medizinisches Versorgungs- und Rettungssystem zusammenbricht.

Dann erst kommen die anderen dran. 

Insofern kann ich unseren "Impfzirkus" zu Impfungen in Altersheimen in keinster Weise verstehen.

In my humble opinion

Karin Hofmann schrieb am 03.01.2021 um 15:51...

Warum wollen Sie mich missverstehen?

Ich habe weder die Realität Ihres verstorbenen Angehörigen bezweifelt noch die von Ihnen genannte Prozentzahl an bettlägerigen Bewohnern in Altenheimen - wobei "bettlägerig" nicht "dement" bedeutet.

Ich habe Ihre Annahme einer Zwangsimpfung aller Bewohner als reine Befürchtung bezeichnet.

Wenn Sie bitte lesen wollen:

Gmünder Tagespost 31.12.2020 11:30 ( online und offen ):
… dass neben St. Elisabeth in Aalen auch für die Einrichtung St. Markus in Mutlangen, das Haus Schönblick in Schwäbisch Gmünd, das Samariterstift Ebnat, das Maja-Fischer-Hospiz und das Samariterstift Aalen bereits am Wochenende und kommende Woche Impftermine …

Insgesamt knapp vier Tage hat das mobile Impfteam aus Stuttgart veranschlagt, um 111 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in St. Elisabeth zu impfen. Das Organisationsteam des Heims um Christine Baum hatte im Vorfeld bereits mit allen einwilligungsfähigen Bewohnern und Betreuern Kontakt aufgenommen, um das Einverständnis zur Impfung einzuholen. Pro Tag wurden maximal 32 Impftermine mit zehn Minuten Versatz angesetzt, damit für jeden Impfling und die anwesenden Angehörigen ausreichend Zeit für das gesetzlich vorgeschriebene 1:1-Aufklärungsgespräch mit dem Arzt bleibt.

Sie können keine Untätigkeit der Impfteams annehmen, nur weil vielleicht das Landratsamt übers Wochenende und über die Feiertage "das Licht ausgemacht hat" oder weil die Presse nicht in allen Einzelheiten darüber berichtet.

Karin Hofmann

In my humble opinion schrieb am 03.01.2021 um 15:00

Was ist Ihr Anlass, Ihre Befürchtungen als Realität zu beschreiben: Können Sie einen konkreten Fall aus dem Ostalbkreis benennen, wo einem Bewohner eines Altenheims wegen "Impfverweigerung" gekündigt wurde?

Ostalbkreis? Wo wurde denn, außer der alten Dame im Seniorenheim St. Elisabeth (medienwirksam), überhaupt geimpft? Haben andere Impfungen überhaupt schon begonnen? Wann sollen sie beginnen? Keiner weiss was. Verzögerungen, da zuerst das schriftliche Einverständnis von Betreuern oder Angehörigen eingeholt werden muss, das dauert. Dann werden wir sehen was passiert.

Deshalb: Nur Geduld, wir stehen erst am Anfang.

Und bitte besser LESEN! Ich habe nur dies als Realität beschrieben, die genauso stimmt: 

Zitat: "Die Realität: Es gibt dort auch die Abteilungen der Ganztags-/Nachtpflege der bettlägerigen, dementen Menschen. Selbst betroffen (Angehöriger, dement, im Heim 1 Jahr bettlägerig, sprachlos, bevor er mit 91 endlich sterben durfte). In Altersheimen machen diese bettlägerigen "Senioren" ca. 1/3 aus".

Das ist die Realität.

Alles andere sind Befürchtungen, die zur Realität werden (können). Bitte diese Realitätsbeschreibung und meine Befürchtungen NICHT vermischen! Danke.

Warten wir ab, einen schönen Abend noch.

In my humble opinion

Karin Hofmann schrieb am 03.01.2021 um 12:24
...

Was ist Ihr Anlass, Ihre Befürchtungen als Realität zu beschreiben: Können Sie einen konkreten Fall aus dem Ostalbkreis benennen, wo einem Bewohner eines Altenheims wegen "Impfverweigerung" gekündigt wurde?

Und wo ist Ihr Problem, selbst eine demente Person, die sich dem Tod nähert ( mit Zustimmung der/des Bevollmächtigten ), noch impfen zu lassen, damit diese Person dann später eines "natürlichen" Todes sterben kann und nicht noch vorzeitig an Covid-19 dahinröcheln?

Im Übrigen werden wir wegen des langsamen Impffortschritts wegen noch eine geraume Zeit sowohl als Geimpfte wie auch als Ungeimpfte die Vorsichtsmaßnahmen ( A-H-A ) einhalten ( müssen ). Die Frage ist nur, wie lange der shutdown noch anhalten muss.

Karin Hofmann

In my humble opinion schrieb am 02.01.2021 um 23:58

Und bitte unterschätzen Sie die älteren Herrschaften nicht, die wenigsten von ihnen sind senil und so verblödet, dass sie nicht wüssten, was da geschieht.  Ich denke, es ist der Wunsch, gesund noch weitere Jahre zu leben und nicht an Covid-19 dahinzusiechen, der die Menschen in Altenheimen - Verzeihung, Seniorenresidenzen - dazu bringt, sich impfen zu lassen. 

Ich vermute, Sie waren noch nie in einem Altersheim oder in einer Seniorenresidenz (der Unterschied ist nur, daß die Seniorenresidenz luxuriöser ausgestattet ist) und wenn dann in der eleganten Lobby am Empfang oder bei Kaffee und Kuchen im Café und haben einen rüstigen Senior besucht? 

Tun wir doch nicht so als lebten in Alters-Seniorenheimen nur rüstige Senioren! Die Realität: Es gibt dort auch die Abteilungen der Ganztags-/Nachtpflege der bettlägerigen, dementen Menschen. Selbst betroffen (Angehöriger, dement, im Heim 1 Jahr bettlägerig, sprachlos, bevor er mit 91 endlich sterben durfte). In Altersheimen machen diese bettlägerigen "Senioren" ca. 1/3 aus.

Eine ethische Frage (auch an den Ethikrat) sei erlaubt: Werden diese Menschen auch noch geimpft? Wo zieht man die Grenze? Bekommen sie die Spritze noch obwohl der Tod bald absehbar ist? Müssen sie  die letzten Monate im "Dämmerzustand" noch mit dieser Spritze rechnen anstatt in Ruhe einschlafen zu dürfen? Dies sind interessante Fragen, die sich sicher viele Angehörige stellen. Ohne Corona-Leugner und Impfgegner zu sein. 

Eine Formel des Lebens lautet (auch an Sie gerichtet): "Immer über den EIGENEN Tellerrand schauen".

Karin Hofmann

In my humble opinion schrieb am 02.01.2021 um 23:58

1. Und bitte unterschätzen Sie die älteren Herrschaften nicht, die wenigsten von ihnen sind senil und so verblödet, dass sie nicht wüssten, was da geschieht.  Ich denke, es ist der Wunsch, gesund noch weitere Jahre zu leben und nicht an Covid-19 dahinzusiechen, der die Menschen in Altenheimen - Verzeihung, Seniorenresidenzen - dazu bringt, sich impfen zu lassen. 

2. es ist eine Güterabwägung, die jeder für sich treffen muss und in Verantwortung auch für die, die mit ihm/ihr quasi in häuslicher Gemeinschaft leben.

1. Es gibt einen Unterschied zwischen Seniorenresidenz (in der die meisten Bewohner noch relativ fit und gesund sind und Altersheim (in der die meisten Bewohner mit Demenz leben und/oder bettlägerig sind und nicht mehr "geschäftsmässig" entscheiden können.

2. Natürlich herrscht von der Politik her kein Impfzwang für Altersheimbewohner. Ja, es ist eine häusliche Gemeinschaft (vergleichbar mit einem Wohnblock und Mietwohnungen). Beispiel: Es gab Gerichtsurteile, daß Mieter fristlos wegen übermässigen Rauchens auf dem Balkon gekündigt werden darf aus dem Grund der "Gesundheitsgefährdung" anderer Mieter. 

Übertragen auf Seniorenresidenzen/Altersheime heisst das:

Dies sind, fast ohne Ausnahme, private Institutionen und Träger (selbst die katholischen Altersheime)! Es kommt bei Einzug ein sogenannter "Heimvertrag" zustande. Das Zimmer wird GEMIETET, dafür ist Miete zu bezahlen. Die Bewohner sind also Mieter! Zusätzlich werden Pflegekosten vom Heim direkt mit der Pflegekasse abgerechnet, die Differenz zahlt der Bewohner. Natürlich kann deshalb dem Mieter aus besonderen Gründen auch gekündigt werden. Natürlich auch und aus besonderem Grund: Wenn er für andere Bewohner eine Gesundheitsgefahr darstellt. Das ist mit der Impfverweigerung der Fall. 

Selbst wenn Herr Spahn sagt es gibt keinen Impfzwang in Altersheimen kann letztendlich (als eigene Institution) jedes Heim selbst entscheiden wie es die Situation handhabt und kann das Zimmer incl. der Pflege kündigen. Was sicher auch passieren wird. Evtl. auch sinnvoll, da meistens Zweibettzimmer? Dann MUSS der "Impfverweigerer" (wegen Risikofaktoren/Kontraindikationen Bluthochdruck, Allergien...) gehen.

Ihre Aussage: "Es gibt auch KEINEN Impfzwang, es gibt ein Angebot, sich impfen lassen zu können" ist für Alters-Seniorenheime insofern nicht richtig.

Das zum Nachdenken.

Ich unterstütze hiermit nicht die Demonstranten sondern weise auf dieses brisante Thema hin!

In my humble opinion

Karin Hofmann schrieb am 02.01.2021 um 20:23... Erlaubt?

Nun, nicht alles, was erlaubt ist, ist auch sinnvoll, als Beispiel möge ein Schild "70 - scharfe Kurve" dienen, denn wenn man die Kurve im Winter bei Glatteis mit erlaubten 69 km/h durchfahren will ...

Und bitte unterschätzen Sie die älteren Herrschaften nicht, die wenigsten von ihnen sind senil und so verblödet, dass sie nicht wüssten, was da geschieht.  Ich denke, es ist der Wunsch, gesund noch weitere Jahre zu leben und nicht an Covid-19 dahinzusiechen, der die Menschen in Altenheimen - Verzeihung, Seniorenresidenzen - dazu bringt, sich impfen zu lassen. Das zeigen ja auch die Zahlen, da sich eben nicht alle impfen lassen, weder von den Bewohnern, noch von den Angestellten - ich hoffe, jene Verweigerer sind sich des Risikos und der Verantwortung bewusst, die sie damit übernehmen. Und wenn ein Bevollmächtigter unterschreibt, gehe ich davon aus, dass er wünscht, die betreute Person möge noch lange leben. Jede Impfung birgt einen Prozentsatz an Risiko, jede Nicht-Impfung aber auch, es ist eine Güterabwägung, die jeder für sich treffen muss und in Verantwortung auch für die, die mit ihm/ihr quasi in häuslicher Gemeinschaft leben.

Karin Hofmann

In my humble opinion schrieb am 02.01.2021 um 17:27

Ich will hier Ihre 'Äußerungen' nicht wiederholen, denn die Wortwahl ist aus meiner Sicht - nun, höflich formuliert - tendenziös und nimmt eine unverantwortliche Gruppe von 'Nichtdenkern' in Schutz - warum machen Sie das?

Meine Antwort war ein Hinweis zum Nachdenken darauf, daß die Impfung gerade bei Menschen begonnen wird, die unter Betreuung stehen, selbständig nicht entscheiden können und das "Aufklärungsgespräch" gar nicht verstehen. Denn: In Altersheimen (sollte endlich Impfstoff da sein) wird für die Bewohner wohl (versteckter) IMPFZWANG herrschen. 

"Es gibt auch KEINEN Impfzwang, es gibt ein Angebot, sich impfen lassen zu können". ? Das bezweifle ich bei Altersheim-Bewohner.

Ich finde die Demo vor Altersheimen nicht gut, aber interessant um darauf aufmerksam machen (etwas anderes habe ich auch nicht geschrieben). Erlaubt?

In my humble opinion

Karin Hofmann schrieb am 31.12.2020 um 10:32...

Ich will hier Ihre 'Äußerungen' nicht wiederholen, denn die Wortwahl ist aus meiner Sicht - nun, höflich formuliert - tendenziös und nimmt eine unverantwortliche Gruppe von 'Nichtdenkern' in Schutz - warum machen Sie das?

Es gibt bei der Verteilung des Impfstoffs eine Priorisierung nach Gefährdung, und zwar Gefährdung, bei Erkrankung qualvoll zu Tode zu kommen, schauen Sie sich einfach mal die aktuelle Zahl der >COVID-19-Todesfälle nach Altersgruppe und Geschlecht/100.000 Einwohner< beim RKI an:

0-4 w = 0 _ 0-4 m = 0
5-14 w = 0 _ 5-14 m = 0
15-34 w = 0 _ 15-34 m = 0
35-59 w = 0 _ 35-59 m = 5,8
60-79 w = 32,8 _ 60-79 m = 72,8
+80 w = 358,2 _ +80 m = 493,8

Damit sind auch die betroffen, die mit älteren Menschen in wechselnden engen Kontakt kommen.

Es gibt auch KEINEN Impfzwang, es gibt ein Angebot, sich impfen lassen zu können. Wer das Risiko einer Erkrankung mit möglicher Todesfolge eingehen will, kann das tun, er soll nur auf dem Weg dahin bitte niemanden anderes "mitnehmen".

Es gibt auch KEINE Versuchskaninchen, jedes Aufklärungsgespräch bespricht schon aus Gründen juristischer Wasserdichtigkeit alle möglichen Wirkungen und Nebenwirkungen. Und sollten die Interessen einer Person  von einer anderen per Generalvollmacht vertreten werden müssen, so hat in allen Fällen einer Entscheidung - und damit auch hier - die bevollmächtigte Person die Last der Entscheidung.

Aus diesen Gründen ist jede "Aufklärungsdemo" nur eine Stimmungsmache unter Inkaufnahme von Todesopfern bei denen, die darauf 'reinfallen, es ist hingegen wohl eine "Aufklärung" in der Hinsicht, mit wie wenig Nachdenken ( höflich formuliert ) über Ursache und Wirkung, über Handeln und Verantwortung sich manche in unserer Gesellschaft augenscheinlich ganz gut eingerichtet haben.

Karin Hofmann

Hallo Herr Meier,

die Demonstrationen sind zum Aufmerksammachen da, gerade vor Altenheimen.

Die ersten sind die alten Menschen in Heimen, die "als Versuchskaninchen" geimpft werden und mit der Impfung körperlich karkommen müssen. Sie sind ideale "Opfer". Alle stehen unter Betreuung, die meisten unter der eines staatlichen (!) Betreuers.  Z. Teil vergesslich, an Demenz leidend, nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr geschäftsfähig (wird durch einen Psychiater amtlich festgelegt...)? können sie ihren eigenen Willen zwar äussern - der staatliche Betreuer oder die Angehörigen (die die Generalvollmacht haben) entscheiden aber. Die General-Betreuungsvollmacht beinhaltet Entscheidungen der gesundheitlichen Fürsorge. Der staatliche Betreuer entscheidet PRO Impfung (natürlich), Angehörige vielleicht dagegen. Ich hörte, daß wenn betreuende Angehörige die Impfung verweigern, sie ihre betagte Mutter/Vater dann aus dem Altenheim nehmen müssen.

Insofern finde ich die Demo, gerade vor Altenheimen interessant und sicher angebracht um auf diese vom Staat angeordneten Massenimpfungen aufmerksam zu machen. Wobei die Entscheidung den Impfzwang für Menschen in Altersheimen einzuführen, ja woanders gefällt wurde. An einer Stelle, gegen die man machtlos ist. Manipulieren kann man vor Altersheimen nicht, denn die alten Menschen sind (wie oben beschrieben) nicht geschäftsfähig und dürfen/können selbst, leider, nicht mehr entscheiden. Deshalb ist eine "Manipulation" derer durch diese Demo zwar möglich, deshalb werden sie aber trotzdem zwangsgeimpft....

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